Beli News XV
Ich werde jetzt einfach mal nur einen relativ unausführlichen Blick in die Vergangenheit werfen oder einfach bloß grob umreißen, was so in letzter Zeit bei mir aktuell war:
Am vergangenen Wochenende war ich mal wieder in Berlin und habe einen Freund besucht, mit dem ich dann auch ein bisschen Party machen war. Ich finds immer wieder schön, ihn zu treffen und von daher denke ich, dass ich wohl noch öfter nach Berlin fahren werde. Zumal ich ja immer noch hoffe, dass sich dort irgendwie etwas bezüglich meiner DJ-Karriere ergibt. Vielleicht werde ich ja auch Silvester in Berlin verbringen. Das ist allerdings eine Planung, die so weit in die Zukunft geht, dass ich da eher so ganz grobe Vorstellungen habe…
(An dieser Stelle sei mir die Anmerkung gestattet, dass ich es außerordentlich interessant, faszinierend, phänomenal und albern finde, wie geräuschintensiv sich Menschen verhalten können, die eigentlich schlafen. Oder kurz davor sind. Aber das ist etwas, das nicht hierher gehört.)
Dann bin ich vor Kurzem aus meiner Wohngemeinschaft im
Oh ja! Wie ihr bestimmt mitbekommen habt, verbrachte ich eine kleine Woche mit meiner Schwester in Budapest, wo wir bei viel Sonne die komplette kulturelle Bandbreite dieser Stadt wahrnehmen konnten. Ach nein! War ja gar keine Sonne! Erst als wir wieder abgereist sind, konnte sich das elende Miststück mal zum Bleiben hinreißen. Es war ein schöner Urlaub, aber die Stadt konnte mich doch nicht so richtig von sich überzeugen. Dann wohl doch lieber noch mal Prag. Gern auch wieder mit einer der tollsten Personen dieser Welt: mir!
Ja, denn auch das habe ich in meinen mittlerweile schon so gefühlt ewig zurückliegenden Semesterferien gemacht: Ich habe allein eine kleine Reise in die schöne tschechische Hauptstadt unternommen. Ich hatte so ein paar persönliche Ziele mit dieser Reise verbunden, zu denen unter anderem ein gewisses Abstandgewinnen zu den aktuellen Ereignissen und die Selbstmotivation zum Schreiben gehörten. Außerdem hatte ich daheim noch eine ganze Ecke tschechische Kronen rumliegen, die gern ausgegeben werden wollten.
Ja, dann bin ich in diesem Semester überwiegend damit beschäftigt, Phonetik zu studieren (sofern nicht grad großflächig bildungsgestreikt wird) und habe nur ein Germanistik-Seminar und eine Germanistik-Vorlesung. Denn durch die Modularisierung der Phonetik stehe ich jetzt ganz schön unangenehm unter Zugzwang. Und überhaupt: Ich muss dringendst noch eine Seminararbeit schreiben. Ich hoffe, ich werde dafür spätestens in den Weihnachtsferien Zeit finden, denn sonst bin ich echt ein bisschen gearscht, wenn ich das mal so salopp formulieren darf.
Tja. Und jetzt? Ich bin am Überlegen, ob ich nach Hause fahren sollte, denn ich alter Drogenjunkie bin ja auf so dies und das angewiesen. Ob ich dann allerdings irgendwann wieder zeitnah zur Verfügung stehen werde, ist unklar. Beziehungsweise kann ich das jetzt schon relativ klar sagen: Ich werde vermutlich nicht vor 15 Uhr zur Verfügung stehen. Außer natürlich, ich lass das mit dem Schlafen sein und hole mir stattdessen den einen oder anderen Kaffee. Aber nach Hause muss ich auf jeden Fall. Glaube ich zumindest. Und so war ich zumindest einen Großteil der Nacht über hier im Audimax der LMU anwesend und habe vor allem auch einen wichtigen Beitrag geleistet. Und wie ich gerade sehe fahren auch die U-Bahnen schon wieder. Also sollte ich durchaus hier demnächst mal zusammenpacken und mein Zeugs holen.
Und dann starten wir zum Morgengrauen in einen Tag, der schöner kaum sein könnte: Bundesweiter Bildungsstreik. Hier gibt es eine Kundgebung um neun und eine große Demonstration um zehn. Wenn ich mich anstrenge, bin ich bei beidem anwesend und werd vermutlich nicht so ganz wissen, was ich mit meinen ganzen Phonetik-Seminaren machen soll. Allerdings werd ich wohl auf jeden Fall von 16 bis 18 Uhr im Akustik-Seminar sein, sofern es denn stattfindet. Is ja schließlich Bildungsstreik…
Soweit also von mir. Ich verabschiede mich aus dem Audimax und tigger wohl erst mal nach Hause. Gute Nacht. Oder guten Morgen. Olé!
Da ist er wieder, der tägliche Bericht der großen Ereignisse meiner/unserer Budapest-Reise. Nun ja, viel passiert ist heute nicht und die großen Ereignisse sind auch ausgefallen. Wir haben unseren letzten Tag vor der Abreise nämlich mal ein bisschen ruhiger angehen lassen.

