Prag Teil 3 - Tag 2
Das Frühstück, zu dem ich zwar erschien, aber nicht so pünktlich wie an den anderen Tagen, war irgendwie traumatisch und man hatte immer etwas zu erzählen. Es war ja zum einen nicht so, dass das alles lecker war, was uns da angeboten wurde. Es war zum anderen nämlich auch nicht so, dass wir die einzige Reisegruppe waren, die wohl eine billige Bleibe suchte... Auf jeden Fall war es irgendwie alles ein bisschen voll und nicht wirklich lecker.
Dann fing irgendwann unsere Führung an, die über den Wenzelsplatz (Ich weiß den Namen wieder...) durch die halbe Stadt führte. War nicht weiter sonderlich spektakulär, aber lehrreich, denn wir haben immer auch irgendwie gesagt bekommen, wo es denn nun besser ist, wohin zu gehen, weil man da ja auch Umwege macht, die für eine gute Orientierung nicht sonderlich hilfreich sind.Irgendwie waren wir dann auch noch an der Karlsbrücke und ich bin mit C. und der kleinen D. durch die Stadt gegangen und wir haben uns wo hingesetzt und so... Mehr kann ich aus den Fotos jetzt nicht weiter lesen für den Nachmittag.
Am Abend waren wir bei dieser Sache mit den Wasserfontänen
zu Musik von Andrea B... diesem berühmten italienischen Sänger da... War ganz okay... Ein Gespräch mit Genossin A. davor hat mich direkt mal reichlich depressiv gestimmt, weshalb ich auch sehr empfänglich für das "Time to say goodbye" war.Was mich dann wiederum mehr als genug aufgeregt hat, war, dass es Personen gibt, die sich einmischen müssen, wo sie nur können, ohne eine Ahnung von irgendwas haben. So fragte ich unsere Aufsichtsperson, ob es möglich wäre, noch mal beim M des goldenen Westens vorbeizuschaun, ich hätte den ganzen Tag noch nichts zu mir genommen. Damit meinte ich in erster Linie Trinken. Das Angebot eines Kekses lehnte ich von daher ab, denn: "Das is mir jetzt zu trocken." Und dann der minderqualifizierte Kommentar: "Na dann kannste keinen Hunger haben!" Dann erst mal Atemübungen...
Am Abend bin ich depressiv durch die Flure gewandert, habe die Aufzüge besetzt und habe wild herumgedrückt, ohne zu wissen, wo ich hinwollte... Dramatisch.

Kommentare:
Ich muss auch zugeben, dass der zweite Tag sehr entspannend war, obwohl an diesem Dienstag die "meisten" Events statt funden.
Ist es nicht schade gewesen alleine durch die Flure zu irren?
mein armer schatz, da könnte man ja direkt mitleid bekommen... (okay, ein bisschen mitleid hab ich...)
das mit dem zu früh wach sein kenn ich auch... bin regeläßig gegen fünf aufgewacht und war dann immer noch am fluss (dessen name mir entfallen ist...)... war auch immer die erste beim frühstück (wobei das frühstück nur aus gezuckertem tee bestand... der rest war ungenießbar...)
Mensch Beli....
ich bekomme schon wieder ein ganz schlechtes Gewissen, wenn du erzählst, dass du von einem Gespräch zwischen uns ganz depressiv geworden bist ! Das is irgendwie traurig....naja... aber ich finde es recht schön, wie du von der Klassenfahrt berichtest ! Ich muss dazu sagen, dass mein Dienstag auch nicht gerade der tollste Tag war. Ich war dann froh, bei der Wasserfontäne endlich auf Beli und andere zu treffen ! Dann waren wir doch noch am Abend auf irgendeinem Zimmer!weil wir m.s geburtstag gefeiert haben ! Warst du nicht dabei ? ....oder leide ich schon unter vergesslichkeit!
Naja...bis denne :)
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