2006-09-29

Prag Teil 5 - Tag 4

Nach etwas längerer Pause geht es jetzt endlich weiter mit dem Bericht zu unserer Studienfahrt...
[DONNERSTAG]

So... Dies sollte also dann unser letzter Tag gewesen sein. Mittlerweile bin ich auch etwas professioneller geworden und habe vorher die Fotos gesichtet und mir alles auf einen kleinen Notizzettel geschrieben, was war. Ohne große Umschweife fange ich jetzt auch direkt an, denn es war viel und das zieht sich hier ja ohnehin immer alles unheimlich in die Länge...

Man kann das "Kulturprogramm" des heutigen Tages eigentlich ganz gut folgendermaßen zusammenfassen: Hradschin, Laufen, Saufen Kaufen. Ich meinte "kaufen"! Schließlich war das ja auch der letzte Tag und man musste seine restlichen Kronen umtauschen oder ausgeben.

Im Zuge unserer Hradschin-Führung, die Herr M. aufopferungsvoll für uns gemacht hat (und so langatmig... Ich bin kaum hinterhergekommen...) besuchten wir auch dieses große Gebäude, in dem der tschechische Ministerpräsident präsidiert. Und in dieser Sankt-Veits-Kathedrale waren wir auch. Da ist dieses herrliche Bild entstandenFenster in der Kathedrale (Also das mit dem Licht gelingt mir wirklich immer besser). Und dann war diese Veranstaltung auch schon fast zu Ende. Nur noch ein bisschen durch die Gegend rennen, bis vor das Goldene Gässchen, auf das ich persönlich allerdings keinen Bock hatte, weshalb ich mit I. zu Fuß (!) vom Hradschin (!) zur Karlsbrücke (!) gegangen bin. Lustig wie ich drauf bin, hab ich dabei Fotos gemacht, die beinahe jeder Beschreibung trotzen, aber geradezu vor Schönheit strotzen. Ich bin natürlich mit I. nicht einfach nur zur Karlsbrücke gegangen, nein, wir sind überdies durch die andere Seite (also auf der Seite, auf der wir nicht so häufig waren; auf der Seite, auf der auch der Hradschin liegt) gelaufen, haben dabei Botschaften gesehen und Botschaften gegenüber von Botschaften und eine ganze Mauer voller Botschaften. Bei dieser Mauer handelte es sich mitnichten um irgendeine Mauer, sondern um eine besondere Mauer, deren Besonderheit ich mir zwar selbst nicht so ganz erklären kann, aber ich habe mir sagen lassen, dass die Mauer wohl was mit John Lennon zu tun hat. Und neuerdings auch mit L. und S., die nämlich beide für ihre Freunde (boyfriends) in Deutschland ein ganz besonderes Andenken mitbringen wollten. Wenn etwas Besonderes passiert, passiert das natürlich nicht ohne mich. Ich habe nämlich L. auf diese Mauer hingewiesen, und dass ich sie gefunden habe und schon waren wir auf der Suche nach einem wasserfesten Stift, der schnell gekauft war und dann unterwegs zu dieser Mauer zu dritt. Und ich (!) habe sie wiedergefunden. Jetzt finden sich auf dieser Mauer halt Grüße von L. und S. an ihre Freunde P. und T. Und ich hab das natürlich fotografiert, weil P. und T. nichts davon haben, wenn sie wissen, dass auf irgend so einer Mauer in Tschechien Grüße für sie stehen.

Am Abend war ich dann unterwegs mit Genossin J., B., P., S., J. und mir. Wir sind relativ lang durch die Gegend gerannt auf der Suche nach einer gastronomischen Einrichtung mit anspruchsvoller Atmosphäre und Musik und so... Wir haben auch in der Tat eine gastronomische Einrichtung gefunden. Und eine anspruchsvolle Atmosphäre. Also die Atmosphäre erhob sehr viel Anspruch an uns, irgendwie toll zu sein. Und ein Kellner, der durch Höflichkeit und so überzeugte. Und ein Tempo hatte der drauf... Beachtlich. Aber eines muss ich sagen: Ich hätte nicht gedacht, dass ich für 83 Kronen so satt werden könnte. Man muss das nur so schlau machen wie ich: Man bestellt sich selbst ein Eis und ein Getränk und die anderen holen sich eine Pizza und ein Getränk und die Pizza is dann so groß, dass die anderen die gar nicht aufessen können. Und das ist dann der Punkt, an dem ich anfange, satt zu werden...

Am Abend - was erwartet man vom letzten Tag einer Klassen-/Studien-/Abschlussfahrt? Richtig! Fortführung des ausgedehnten Kulturprogrammes. Insbesondere Alkoholstudien und Experimente nach dem Motto "Wie viele Leute kriegt man mit so viel Alkohol in so kleinen Zimmern unter, bei so lauter Musik, dass irgendwann der Security-Mann mitfeiern wollte (Oder gab es einen anderen Grund für sein Erscheinen da?)?" Dieses Besäufnis betraf mich allerdings nicht, weil ich schließlich nicht unbedingt... Ich jedenfalls habe den Abend damit verbracht, mit C., F., S. und was weiß ich, mit wem noch von uns, in der Lobby zu sitzen und da haben wir uns sehr nett mit einem kleinen elitären Kreis von anderen Hotelgästen unterhalten. Ganz gesittet und gerade so niveauvoll, wie es der Alkoholpegel der anderen zuließ... Die anderen kamen von einer Eliteschule. Wie wir. Die anderen kamen zur Abschlussfahrt nach Prag. Wie wir. Die anderen kamen aus dem Osten Deutschlands. Wie wir... Wäre jetzt peinlich, wenn ich Mecklenburg-Vorpommern falsch zuordnen würde... Aber die anderen waren/sind auf einer Sportschule und wir eher auf einer geistlichen Eliteschule. Und das bedeutet für die anderen... nein, eigentlich bloß für den einen, dass wir alle Priester und Nonnen werden (Es handelt sich ja schließlich um eine katholische Schule). Und C. hat den Leuten was erzählt von genau so was und dass wir ja alle ach so tiefgläubige Menschen sind und den Tag immer erst mal mit einem Morgengebet beginnen und so... Ich hatte meine Mühe, das alles richtigzustellen, denn in so einem Lichte wollte ich dann doch nicht unbedingt erscheinen. Und nichts läge mir ferner, als ein Priesteramt im Dienste der katholischen Kirche...

Herrjeh, ist es aber spät geworden. In beiderlei Hinsicht. Ich muss jetzt hier mal so ein bisschen Schluss machen, denn ich habe ja auch noch ein bisschen was vor. Ich hoffe, ich werde nicht gar so lange dafür brauchen, den letzten Tag auch noch hier zu verarbeiten...

2006-09-24

Prag Teil 4 - Tag 3

[MITTWOCH]

Kommen wir also zu dem Tag, an dem ich wohl die meisten Fotos gemacht habe.
Heute stand nach dem Frühstück, zu dem ich übrigens überpünktlich (zwanzig vor sieben) erschien, damit ich mir wenigstens ein wenig Klarheit darüber verschaffen konnte, was ich da eigentlich zu mir nahm, eine Führung durch das Jüdische Viertel von Prag an. Dort haben wir uns den Alten Jüdischen Friedhof angeschaut und einige Synagogen von innen betrachtet. Auf dem Jüdischen Friedhof war es "erwünscht", dass eine Kipa (kostenlos vorhanden) von den Herren getragen würde... Zwei von unserer Gruppe haben sich diesem Wunsch verweigert mit der Begründung "Ich setz doch nich son jüdisches Ding auf!"... Atemübungen. Aber - um jetzt mal ehrlich zu sein - das waren genau die beiden, von denen ich so was erwartet hätte.Straßenschild Kafkaplatz
Nach dem Jüdischen Viertel war ich mit ein paar anderen in einer Pizzeria Pizza essen... Bald hatte uns das Unglück ereilt: WTP mit Genossin A. im Schlepptau... WTP war natürlich nicht so der Burner und als es dann anfing, zu rauchen... Ich sah in S.s Augen (er saß mir gegenüber), dass ihm das nicht so sonderlich gefiel und C4Ps Einstellung zum Rauchen kenn ich ja ohnehin (sie saß neben mir). Da hab ich eine Heldentat vollbracht, mich umgedreht, gesagt: "......., kannst du das mit der Zigarette jetzt hier bitte lassen? Wir essen gerade!" Und da hat er mich gefragt, ob ich das auch bei jedem anderen sagen würde. Atemübungen...
Schild an der KarlsbrückeDann bin ich noch mit C4P allein über die Karlsbrücke geschlendert, wobei einige interessante Fotos entstanden. Dann waren wir in diesem tollen Kaffeeladen...
Am Abend war dann Ausgang und wir setzten uns in eine kleine, beschauliche gastronomische Einrichtung... Endlich mal was, wo man auch freiwillig Trinkgeld geben konnte... Ist nämlich ja in Tschechien nicht so häufig der Fall.
Danach sind wir noch in der Gruppe zur Karlsbrücke, wo ich mich dann mit Genossin A. und ihrer Freundin S. verabschiedet hatte, weil wir nach Hause wollten... Nachdem wir ewig herumgeirrt sind, fanden wir auch irgendwann eine Metrostation und fuhren nach Hause.
Am Abend hat mich die K. betrunken gemacht, um Informationen aus mir herauszubekommen. So eine Sau. Das werde ich ihr wohl nie verzeihen, denn... wer macht denn andere mit Rotwein betrunken, um Informationen über das verirrte Sexualverhalten von anderen Mitschülern im Internet zu erfahren??? Den Rotwein habe ich selbst entkorkt, nachdem M. den Korken halb herausgerissen hat und den Rest für mich zum Rauskratzen blieb... Wein zum Kauen... Auf jeden Fall habe ich dann eine Fotostory aufgenommen, die etwas hochgradig Verbotenes zeigt: Das Werfen von (Luft-)Ballons aus dem Fenster...
Das wars auch schon... Wenig spektakulär...

Balu

Wollte an dieser Stelle nur mal kurz Balu vorstellen...

Balu

2006-09-23

Prag Teil 3 - Tag 2

[DIENSTAG]

Nach einer verhältnismäßig langen Nacht (Ich habe es noch geschafft, vier Stunden zu schlafen!) bin ich morgens von Balu dem Bären, den wir ja alle sicherlich aus "Das Dschungelbuch" kennen, aufgewacht, der mir aus des B.s Mobiltelefon "Probiers mal mit Gemütlichkeit" entgegenschleuderte. Das war fünf vor sechs. Weil ich viel Wert auf einen halbwegs geregelten Ablauf des Tages bezüglich der Aufstehzeit legte, stand ich auf und machte mich gesellschaftsfähig und verließ das Zimmer, um festzustellen, dass morgens halb sieben nicht viel mit Gesellschaft war. Von daher hab ich mich ein bisschen selbst beschäftigt, habe meine Digicam genommen, die ich im Übrigen immer dabei hatte, und habe ein bisschen rumfotografiert.
Das Frühstück, zu dem ich zwar erschien, aber nicht so pünktlich wie an den anderen Tagen, war irgendwie traumatisch und man hatte immer etwas zu erzählen. Es war ja zum einen nicht so, dass das alles lecker war, was uns da angeboten wurde. Es war zum anderen nämlich auch nicht so, dass wir die einzige Reisegruppe waren, die wohl eine billige Bleibe suchte... Auf jeden Fall war es irgendwie alles ein bisschen voll und nicht wirklich lecker.
Der WenzelsplatzDann fing irgendwann unsere Führung an, die über den Wenzelsplatz (Ich weiß den Namen wieder...) durch die halbe Stadt führte. War nicht weiter sonderlich spektakulär, aber lehrreich, denn wir haben immer auch irgendwie gesagt bekommen, wo es denn nun besser ist, wohin zu gehen, weil man da ja auch Umwege macht, die für eine gute Orientierung nicht sonderlich hilfreich sind.
Irgendwie waren wir dann auch noch an der Karlsbrücke und ich bin mit C. und der kleinen D. durch die Stadt gegangen und wir haben uns wo hingesetzt und so... Mehr kann ich aus den Fotos jetzt nicht weiter lesen für den Nachmittag.
Am Abend waren wir bei dieser Sache mit den WasserfontänenWasserfontänen zu Musik von Andrea B... diesem berühmten italienischen Sänger da... War ganz okay... Ein Gespräch mit Genossin A. davor hat mich direkt mal reichlich depressiv gestimmt, weshalb ich auch sehr empfänglich für das "Time to say goodbye" war.
Was mich dann wiederum mehr als genug aufgeregt hat, war, dass es Personen gibt, die sich einmischen müssen, wo sie nur können, ohne eine Ahnung von irgendwas haben. So fragte ich unsere Aufsichtsperson, ob es möglich wäre, noch mal beim M des goldenen Westens vorbeizuschaun, ich hätte den ganzen Tag noch nichts
zu mir genommen. Damit meinte ich in erster Linie Trinken. Das Angebot eines Kekses lehnte ich von daher ab, denn: "Das is mir jetzt zu trocken." Und dann der minderqualifizierte Kommentar: "Na dann kannste keinen Hunger haben!" Dann erst mal Atemübungen...
Am Abend bin ich depressiv durch die Flure gewandert, habe die Aufzüge besetzt und habe wild herumgedrückt, ohne zu wissen, wo ich hinwollte... Dramatisch.

2006-09-22

Prag Teil 2 - Tag 1

[MONTAG]

Nach einer Busfahrt, die sich meiner Erinnerung entzogen zu haben scheint, kommen wir in die Nähe des Hotels und müssen feststellen, dass es irgendwie... nichts Gutes mehr hoffen lässt. Nachdem alle Formalitäten (Schlüssel, Kaution, Wochenkarte, Zimmerverteilung, Belehrung und pädagogisch wirken wollendes Blahblah und dergleichen) erledigt waren, konnte man seine Zimmer beziehen. Ein Blick auf den Zimmerverteilungsplan gab mir einen Grund zur Freude und einen zu tränennaher Verzweiflung, was aber hier nichts zur Sache tut. Erreichen konnte man sein Zimmer jedenfalls per apokalyptisch anmutendem Treppenhaus oder beängstigend eigenwilligem Aufzug (Allein über die Aufzugerlebnisse könnte man einen ganzen Post schreiben!). Ich wählte den Fahrstuhl. Nach Beziehen des Zimmers wurde selbiges auch alsbald verlassen, denn der Nachmittag und der Abend standen zur freien Verfügung. Das bedeutete für mich: Ich hänge mich einfach irgendwo mit ran, wo es überhaupt nicht auffällt, dass ich Angst vor dieser großen Stadt habe...
Letzten Endes war ich mit M. und N. unterwegs. Zum Beispiel zu diWenzelsplatzesem Platz, dessen Name mir schon wieder entfallen ist. Auf jeden Fall ist der Platz groß und ganze 700 Meter lang und abfallend und da steht das, was man auf dem nebenstehenden Bild sehen kann. (Vorhin wusste ich noch, wie der Platz heißt!) Auf jeden Fall waren wir außerdem auf Nahrungssuche und überdies bestrebt, uns zumindest ein wenig Orientierung zu verschaffen. Im Anschluss an die Nahrungssuche kam der Rückweg zum Hotel, der urplötzlich an der Autobahn endete, welche wir aber (im Gegensatz zu anderen...) nicht zu überqueren suchten... Und Geld hab ich auch gewechselt... Viel zu viel, wie sich später herausstellte...
So... Am Abend war dann wohl noch irgendwie Party. Da gingen Sachen ab... Die hatten zum Beispiel mit Sahne zu tun, was sich generell auf Teppichböden immer sehr gut eignet...

Sollten Ereignisse fehlen, so bitte ich aufgrund meines Alters um Verständnis und Nachsicht. Ein kleiner Hinweis würde genügen, um mich darauf hinzuweisen, dass ich noch was vergessen habe.

Prag Teil 1 - Einleitung

Also... Jetzt ist unsere Studienfahrt irgendwie schon vorbei und es war alles anders...
Ich könnte mich jetzt noch mal meinen Texten widmen, aber das würde alle Beteiligten nur belasten. Von daher sei an dieser Stelle erst mal so manches Allgemeines gesagt...
  • Die Problematik mit Hui oder Pfui war eine krasse Fehleinschätzung. Es geht ganz offensicht doch etwas dazwischen... Damit hätte ich nicht gerechnet
  • Das Hotel war zum Schlafen gut genug. Und für eine Jugendgruppe. Man könnte auch sagen: Dem Preis angemessen...
  • Prag hat eine sehr zum Positiven tendierende, okaye Innenstadt. Der Rest (Das, wo wir wohnten und was ich nicht gesehen habe) ist eine Katastrophe...
  • Prag hat einen tollen öffentlichen Personennahverkehr
  • In Prag gibt es viel zu sehen, viel zu umgehen und hier und da auch etwas zu beachten
  • Interessante Menschen. So viele interessante Menschen...
  • Es gab nicht: Mord, Totschlag, Vergewaltigung, Diebstahl, Raub und sonstiges, wovor ich zuvor Angst hatte...
  • Ich hab noch immer mindestens 400 Kronen
  • Die Rückfahrt war ja mal der Hammer... Warum hab ich eigentlich keinen Sonnenbrand?
Wer sich jetzt auf mehr freut, der soll nicht allzu lang warten müssen, denn ich werde wohl hier fleißig weiterarbeiten und auch für jeden Tag was schreiben und alles hier und da mit kleinen Bildern versehen.

2006-09-17

Bald wird das Warten ein Ende haben

Mittlerweile bin ich selbst ein bisschen angenervt von diesem anderen Thema und möchte mal kurz verdeutlichen, dass es auch noch ein Leben außerhalb dessen für mich gibt:

Am 13. Oktober hat das lange, lange, lange Warten endlich ein Ende! Seit mehr als einem Jahr wartet die Fangemeinschaft schon auf diesen einen Tag (für den es im Übrigen schon ungefähr zehn Verschiebungen weniger konkreter Daten gab). Was am 13. Oktober ist?

Gothic 3

kommt auf den Markt und wird sich doch wohl hoffentlich bewähren.

Mal sehen, ob sich mein Computer auch bewähren wird...

Letztes zur Studienfahrt vor der Studienfahrt

So. Jetzt steht die Studienfahrt also quasi unmittelbar bevor und ich muss ehrlich zugeben, dass ich meine Tasche noch nicht so ganz fertig gepackt habe. Ich schäme mich schon ein bisschen, aber ich bin ja ein Kerl. Von daher dürfte es ja nicht so viel sein, das ich mitnehme... Ich habe mich vorhin ungefähr aber schon eine Stunde hingestellt und habe alle (!) meine Hemden gebügelt und zusammengelegt, um hinterher im Internet zu recherchieren, welches Wetter uns denn erwarten wird. Es wird wohl überwiegend leicht bewölkt und so mittelwarm. So zumindest im schlechtesten Fall. Oder halt nach Wetterprognose die eher unschönere Variante.

Tja... Auch ansonsten bin ich so halbwegs gut auf alles vorbereitet. (Ich will jetzt nicht noch mal auf die Bewertungen eingehen, sonst mag ich mich selbst nicht mehr, weil ich mich wiederhole...) Ich habe mir das Handy meines Vaters unter den Nagel gerissen, den Akkumulator aufgeladen (damit kenn ich mich ja jetzt aus) und ein kleines bisschen Geld bekommen. Tja. Tschechien kann kommen. Mehr oder weniger.

Ich finds schon ein bisschen komisch, aber ich weiß diesmal so gar nicht, was ich im Vorfeld dieser Klassenfahrt von selbiger halten soll. Aber irgendwie sehe ich nur zwei Möglichkeiten: Es wird der Megakracher oder es wird eine große, tiefe Depression. Sehr polarisiert, ich weiß, aber ich sehe das wirklich so. Gut oder Böse, Plus oder Minus, Licht oder Schatten, Wald oder Autobahn, Hui oder Pfui. Herrjeh.
Ich hoffe auf ausreichende Musikbeschallung, denn ich hab intelligenterweise beschlossen, meinen MP3-Player zu Hause zu lassen. Wenn ich nicht mit Musik versorgt werde, geh ich nämlich irgendwann ein. Ernsthaft. Das ist eine meiner größten Sorgen.

Und mit dieser Sorge möchte ich mich auch schon wieder verabschieden. Ich muss jetzt noch duschen und dann meine Tasche fertigpacken. Wird ja auch so langsam mal Zeit. Morgen muss ich früh aus dem Bett. Um fünf wird wohl für mich die Nacht ein jähes Ende finden. Von daher sollte ich wohl ein bisschen schlafen. Ich will ja dann morgen nicht aussehen, wie Wulle der Waldschrat.

2006-09-16

Honig ist lecker. Und vielseitig einsetzbar

(Ich bitte um Beachtung des Sicherheitshinweises am Ende dieses Posts)
Eine Sache, die ich schon seit Ewigkeiten hier mal loswerden wollte: Die vielseitige Verwendbarkeit von Honig veranlasst mich dazu, auf eben diese hinzuweisen.
Honig ist nicht nur lecker, sondern er schmeckt auch gut und man kann ihn mit so vielen Nahrungsmitteln und Getränken kombinieren und somit ergeben sich für den Konsumenten prickelnde Geschmackserlebnisse. Honig in Form von Honigwein (Met) und Honig in heißer Milch sollte ja schon so ziemlich jedem bekannt sein, doch gibt es noch andere...
In medias Res:
Ich habe herausgefunden, dass Honig kombiniert mit Joghurt (Naturjoghurt) sehr lecker ist.
Was vielleicht ein wenig überraschen mag: Honig in Cappuccino. Okay, da gehen die Geschmäcker sicherlich auseinander, aber ich finde das wirklich hochgradig delikat. Und am meisten macht das dann Spaß, wenn man das Cappuccinopulver in der Tasse hat und da dann (je nach Tasse) mit seinen zwei oder drei Teelöffeln voll Honig ankommt und so lange darin rührt, bis sich so eine lustige Krümelmasse ergibt, die dazu neigt, am Löffel haften zu bleiben.

Achtung!
Der Blogführer ist keinesfalls für eventuell entstehende Sach- oder Personenschäden haftbar zu machen. Nachahmung erfolgt auf eigene Gefahr!

Unterzeichnender Blogführer:
Beliar

Neue Neuigkeiten über Abiball und anderes

Mit einem Mal wird uns alles viel klarer. Alles ist beschlossen, jetzt können wir mit dem Planen und Arbeiten anfangen. Wir wissen jetzt über das Thema unseres letzten Schultages und auch über unseren Abiball zu berichten...
Das Thema des letzten Schultages wurde in einer mehr oder minder demokratischen Wahl festgelegt:

Märchenwald
(mit 20 Stimmen)
(Der Märchenwald hat sich gegen die Themen Zeitmaschine mit 19 und Strand mit 18 Stimmen durchgesetzt.)

Fein. Jetzt wissen wir alle mehr und können uns vorbereiten, wie wir uns möglichst originell zum letzten Schultag präsentieren können.

Auch zum Thema Abiball wurde Klarheit verschafft: Unser Abiball findet nach wie vor am 07.07.07 statt. Und zwar in der Turnhalle unserer Schule. Da muss man dann zwar eine ganze Menge dekorieren, aber das hätten wir wohl überall woanders auch gemusst. Außerdem haben wir da ja auch eine Art Heimvorteil.

Auf unserer Studienfahrt werde ich dann auch ein kleines Treffen bezüglich der AbiZeitung veranstalten, sodass ich dort mal präsentieren kann, was ich mir so mit J. aus dem AbiTeam für Gedanken gemacht habe.

2006-09-15

Anfallbehafteter Ausblick auf anstehende Studienfahrt

Als ich heute auf der Suche nach einem Stadtplan von Prag war, begab es sich, dass ich über eine Bewertung für unser Hotel gestoßen bin... Was ich da gelesen habe, hat mir doch die Sprache verschlagen... Das Hotel befindet sich inmitten der Stadt und ist gegen den Lärm der Außenwelt abgeschirmt, die Zimmer sind in hervorragendem Zustand und die Verköstigung lässt auch nicht zu wünschen übrig. Oh, Moment... Das war in Dresden... Kann ja mal passieren. Eigentlich ist unser Hotel in Prag so ziemlich genau das Gegenteil von der oben beschriebenen Situation: Es liegt an der Autobahn und es ist entsprechend laut, die Zimmer wurden als heruntergekommen beschrieben und das Essen soll wohl auch eher so mittelprächtig sein. Zugegebenermaßen war ich ja nun noch nicht da, aber diese Bewertung erschien mir schon etwas abschreckend. Als ich jedoch las, dass da Leute auf ihrer Abschlussfahrt (2006!) (Zufall?) des Nachts bestohlen wurden, und man von daher jede Gelegenheit, irgendwas zuzuschließen auf jeden Fall nutzen sollte. Ich bin mir mittlerweile schon gar nicht mehr so sicher, ob ich wirklich meine Digitalkamera und Handy und alles mitnehmen soll. Andererseits wiederum neige ich ja ohnehin zu großer Wachsamkeit.
Auch, wenn es übertrieben erscheinen mag, so muss ich doch sagen, dass ich ein bisschen Angst vor solchen Sachen habe. Aber man muss da vielleicht auch einfach von vornherein Prävention betreiben. Wie auch immer.
Ich werde meine Digitalkamera am besten am Körper tragen und einen Dolch unter dem Kopfkissen liegen und eine Hellebarde hinter der Tür stehen haben. Mein Geld werde ich in 20-Euro-Einheiten im gesamten Hotel verteilen und einer wird immer Wache schieben müssen. Ja, so mache ich das. Jetzt muss ich nur noch meinen potenziellen/voraussichtlichen Zimmergenossen B. davon überzeugen und dann werden wir ruhig schlafen können.

Einen Stadtplan von Prag hab ich übrigens noch immer nicht. Dazu war der Schock zu groß. Aber meine liebe Regenkuh hat mir gesagt, dass das wohl alles halb so schlimm wird und ich mir mal nicht allzu sehr den Kopf zerbrechen soll und sie hätte schon viel schlimmere Hotelbeschreibungen (und entsprechende Hotels (Was schreibe ich eigentlich im Plural? Es geht um ein Hotel!)) gesehen. Ich vertraue ihr einfach mal an dieser Stelle. Wenn irgendwas nicht normgemäß läuft, werde ich sie dafür verantwortlich machen!

Ich hoffe, es bedarf keines gesonderten Hinweises, dass meine Sicherheitsmaßnahmen nicht ernst gemeint sind.

2006-09-14

Es ist vollbracht...

Ja, es ist vollbracht: Ich habe endlich meine Chemie-Belegarbeit fertiggestellt! Ich habe sie mit Seitenzahlen versehen, habe das Inhaltsverzeichnis aktualisiert und habe die Quellenangaben hinten eingefügt. Ich habe sogar Bilder mit eingebracht. Der Clou an der Sache mit den Bildern allerdings ist, dass die gute Frau G. wohl nicht allzu viel von diesen Bildern haben wird, weil sie alle nicht so gut ausgedruckt wurden. Man beachte übrigens sie außerordentliche Vielzahl an Bildern (3!)... Nun ja... Unser Drucker jedenfalls ist nicht mehr der Jüngste und ich freue mich schon, wenn er denn irgendwas in Schwarz/Weiß oder auch Graustufen ausdruckt, das ich gut verwenden kann... Ich möchte übrigens angemerkt haben, dass ich extra für diese Belegarbeit heute noch losgelaufen bin, um weißes Papier zu kaufen... Sonst hätte Frau G. eine grüne Belegarbeit von mir bekommen...

War das aber heute auch ein aufregender Tag... In Englisch hat es unsere liebe Freundin I. ein weiteres Mal geschafft, sich unheimlich unbeliebt zu machen, indem sie meinte, Opposition für eine ganze Klasse spielen zu müssen... Armes Geschöpf, kann es doch nichts dafür, dass es eine eigene Meinung hat... Und schon gar nicht, dass diese insofern gut wandelbar ist, als dass... ach, ist ja auch egal. Am Ende liest die irgendwann mal noch hier mit und...

Auf jeden Fall ist heute Sport ausgefallen, was alle meine Pläne bezüglich der zwei davor liegenden Freistunden anging... Ich Hatte Vermutlich Beabsichtigt, meine Bank aufzusuchen, um zu fragen, wie es denn aussehe... Gibt es in der Tschechischen Republik eigentlich auch Filialen dieser Bank? Und kann ich auch im Ausland mit meiner einfachen ServiceKarte (ich bin ja noch keine 18!) Geld abheben? Und dann wollte ich ja eigentlich noch zum Optiker, denn meine Brille macht mich krank...

Oh... Was auch einer Anmerkung wert sein dürfte: Unsere Eltern haben gestern auf der Elternversammlung erfahren, wann wir Abiball haben... Am 7.7.2007 (Man bedenke! Welch lustiges Datum! Überdies, wo wir unseren letzten Schultag an einem Freitag dem 13. haben werden!) sollte also die große Sause steigen, doch wussten wir davon nichts und unsere Location wäre für dieses Datum schon für einen Abiball zu haben... Allerdings nicht für uns... Da waren andere schneller...

Bevor ich mich selbst noch beim Blogspamming erwische, mach ich lieber Schluss und verabschiede mich in die Nacht. Ganz und gar ohne Kommentar und vor allem ohne sinnreich erscheinende Sentenz.

Beliar

Richtlinien für meinen höchsteigenen Blog

Im Folgenden möchte ich ein paar Richtlinien konstatieren, die fürderhin für meinen Blog Gültigkeit haben sollen. Dies bezieht sich sowohl auf Kommentare und Kommentatoren, als auch auf mich selbst...

  • Zunächst möchte ich an erster Stelle die Anonymität eines jeden Mitlesers und meiner selbst gewahrt wissen. Demzufolge wäre ich hochgradig erfreut darüber, wenn ich der Beliar bliebe und jeder andere (dies wären demzufolge die Kommentierenden) eine eigene Identität hätte, die er und jeder andere sich wahrte.
  • Um den Spaß an der Sache zu erhalten, möchte ich doch jeden Kommentierenden bitten, dass er sich - im Falle häufigerer Kommentare - einen Namen gibt, den er hier als eine Art Nickname nutzen soll, den er auch jedes Mal angibt, wenn er etwas kommentiert.
  • Bei Zuwiderhandlung behalte ich mir das Recht vor, Kommentare ersatzlos zu löschen.
  • Ich verabscheue Kommentarspamming. Sollte sich jemand zu dieser Unsitte hingerissen fühlen, werde ich mich wohl dazu hingerissen fühlen, etwas gegen die Lust, die Kommentarspammer bisweilen zu fühlen scheinen, unternehmen zu müssen. (Übrigens: Spammer sind sowohl im Hirn, als auch an anderen Stellen ihres Körpers, an denen sie es lieber nicht sein wollen, minderbemittelt!)
So... Wer sich an diese kleinen Regel hält, wird viel Spaß und Freude mit mir haben und wir werden uns alle lieb haben und nicht böse zueinander sein müssen. Hoffe ich doch mal.

Unterzeichnender Blogführer:
Beliar

2006-09-13

Erweiterter Anfang...

Noch immer recht unspektakulär verläuft also auch der zweite Tag, den dieser Blog lebt... Schön.

Heute also habe ich mich der Chemie-Belegarbeit gewidmet und sie eigentlich auch überwiegend fertiggestellt... Überwiegend... Also jetzt müsste ich rein theoretisch nur noch die Bilder einfügen und die Quellen und dann ist alles fein und ich kann mir meine 05 Punkte irgendwann abholen. Ich habe absolut keinen Plan, wie oft ich wohl Anode und Kathode verwechselt habe und wie viel sonstiger Müll da wohl drin steht...

Bevor ich mich in die Nacht verabschiede, möchte ich noch darauf hinweisen, so völlig ohne Kontext, dass es wohl durchaus sein kann, dass man mich missversteht, was ich durchaus gut verstehen kann... So wurde mir zugetragen, dass unsere liebe Returnerin J. wohl Probleme mit meiner Art hat, vermeintliche Ablehnung zu signalisieren... Ach, Leute gibts... Da sind die mal ein Jahr in Amerika und da werden die gleich so empfindlich und verstehen des Beliars Humor nicht mehr...

Nacht, ich komme! Mache dich bereit, die Welt kann warten... Jetzt bin ich dran!

So soll denn dies das Wort zum Donnerstag gewesen sein...

2006-09-12

Anfang...

Sodenn soll ich auch einer von Millionen sein, die einen Blog sich angeschafft haben...

Aber ich habe mir so gedacht, dass es wohl auch mal für mich an der Zeit wäre, der Welt zu zeigen, wo der Hammer hängt...

Es ist an der Zeit, dass Sie die Wahrheit erfahren und wer krass genug drauf ist, der wird hier auch Gelegenheit bekommen, sich von meinen (teilweise ziemlich abstrusen und obskuren) Ideen kontaminieren zu lassen...

Dies sollte dem geneigten Leser als Anfang gereichen...

Bis zur nächsten und eigentlich wirklich erst ersten Gelegenheit verabschiedet sich Beliar in die Nacht...

2006-09-01

Beliars Bereitschaftsdienst (09/2006)

[==S E P T E M B E R==]
(Anstehende Termine im angegebenen Monat)

[15] Abgabe der Chemie-Belegarbeit
[18] Abfahrt zur Studienfahrt nach Prag
[19] Studienfahrt
[20] Studienfahrt
[21] Studienfahrt
[22] Ende unserer Studienfahrt
[30] Eine Feier steht an... Eine gute Freundin, die an dieser Stelle schlicht und einfach C4P (fragt nicht!) genannt werden soll, wird 18 und nimmt sich dies zum Anlass, eine Feier zu feiern, bei der natürlich auch Beliar nicht fehlen darf...