2007-11-29

Hinweis + Musikmix

Nächste Woche bin ich nicht da. Das könnt ihr meinem Bereitschaftsdienst entnehmen. Ich werde vermutlich nicht so häufig zum Bloggen kommen. Und meiner Schwester zufolge werde ich danach kaum mehr Blogleser haben. Und weil ich das nicht will, versuche ich euch mit diesem Post ein wenig zu besänftigen. Und zwar sende ich euch hiermit einen neuen Mix! Olé! Er soll euch nicht nur zur Überbrückung der Zeit bis zu meiner Wiederkehr dienen, sondern auch zur Überbrückung der Zeit bis zum Erscheinen der beiden ausstehenden Musikmixe 9 und 10.
Hehe. Feedback ausdrücklich erwünscht!


Felix Da Housecat – Like Something 4 Porno (Armand van Helden Remix)
Dunproofin – The Robots (Dunproofin's Where Were You In '92 Mix)
Matthias Schaffhäuser – Coincidance (Trentemøller Remix)
Para One – Les Soleils Artificiels
Vitalic – Trashion
Gerador Zero – Noiserator
The Prodigy – Hyper Speed

Wenn ich das schon sehe …

Betreff:
[Fwd: FWD: FW: [Fwd: Fw: Bitte wenigstens weiterleiten!]]


Und das schon das fünfte Mal. Von fünf Personen. Brechkrämpfe kriege ich da. So etwas kommt ganz nah nach "Schicke diese Message an alle Leute in deiner Kontaktliste, dann bleibt ICQ/StudiVZ/MySpace/JedesScheißNetzwerkVermutlich kostenlos!" Und den Leuten, die ich als intelligent genug einschätze, das zu verstehen, schicke ich einen Link zu Tante Wiki: [WikiLink: Hoax]
Aber der Aufwand lohnt manchmal gar nicht mehr. Einfach markieren und löschen.
Vielleicht sollte ich auch einfach dazu übergehen, mit einer ebenso eindeutigen Nachricht zu kontern/antworten:

Fick dich!

Notiz IIC

Ein Zitat, das gar nicht mal so lustig ist, wenn man weiß, in welchem Zusammenhang es mir eben eingefallen ist:
Also weißt du … Nach dem, was mir der Arzt da eben gesagt hat, habe ich gar keine Lust mehr, deinen Pullover zu Ende zu stricken.
(Jürgen von der Lippe)

Ich bin jetzt nämlich traurig.

Beliars Wunschzettel für Weihnachten 2007

Jetzt nehme ich mir mal eben die Zeit, einen kleinen Wunschzettel für dieses Jahr Weihnachten zu machen. Damit die Welt weiß, wo der Hase langläuft. Na ja… Ich gebe zu, dass das eher für mich ist, damit ich weiß, was für (kleinere) Wünsche ich mir noch zu erfüllen habe.
So. Und das langt für den Anfang.

Notiz XCVII

Oha.
Ich bin jetzt in meinem
Moleskine-Reporterblock
schon im perforierten Seitenbereich.
Das ist nicht gut. Ich brauche bald ein neues Moleskine.
Es ist an der Zeit, dass
Sie die Wahrheit erfahren
ich meinen Wunschzettel schreibe.

Und dann war da noch …

… der Mann in der S-Bahn, der sich in jedes Nasenloch eine ordentliche Dosis Schnupftabak zog und hinterher einen amüsant anzuschauenden Hitlerbart auf seinem Viertagebart appliziert wissen konnte. <lach>

Und dann waren da noch …

… die zwei Jungs in der S-Bahn, die sich mit etwas Ähnlichem wie einem beidseitigen Küsschen verabschiedeten (sie rieben allerdings lediglich kurz ihre Wangen aneinander), als der Eine in Poing aussteigen musste. Einfach ganz zärtlich die Wangen aneinander reiben. Wie knuffig.

Suchanfrage

Okay, heute hatten wir mal wieder eine Suchanfrage über Google, die zu meinem Blog führte, über die ich echt nur den Kopf schütteln kann:
legal aggro berlin videos runterladen auf diskette
Erstens mal habe ich kein Verständnis dafür, dass jemand Aggro Berlin-Videos runterladen will. Außer, er benutzt sie ohne Ton als Wichsvorlage, was ich dann allerdings doch ausgiebig eklig finde. Und zweitens reden wir hier im Plural, also von mehreren Videos, die auf eine (Singular-)Diskette heruntergeladen werden. Denken wir noch mal kurz in die Vergangenheit und überlegen, wie viel Speicher so eine Diskette üblicherweise hat: 3,4 MB. Meistens weniger. Da kriegt man in einer vernünftigen Qualität noch nicht mal zehn Minuten irgendeines Videos rauf!
<kopfschüttel>

2007-11-28

Morgen umplanen

Na toll. Da habe ich mir schon so intensiv Gedanken gemacht, was ich alles auf meinen Wunschzettel schreibe, und dann so was:
Erstens hat mir meine Schwester verkündet, dass sie schon was hat und zweitens zwei Dinge, die alles etwas durcheinander brachten:

Zuerst rief ein Mann von Käfer's an, der mir einen Termin zu einem Vorstellungsgespräch vorschlug. Ich bin natürlich ganz offen gewesen und hab ihm gesagt, dass ich ab Ende dieser Woche für eine Woche weg wäre und dann hat er – im übertragenen Sinne – gesagt: "Morgen um zwölf. Oder neun. Das wäre mir lieber." Und ich meinte dann: "Mir aber nicht. Um zwölf." Ebenfalls im übertragenen Sinne.
Und dann erdreistetelaubte sich meine Computerschülerin noch, mir vorzuschlagen, dass ich morgen Vormittag vorbeikomme, damit wir noch ein bisschen Office und Powerpoint machen. (Ich weiß, was Office ist… Sie offensichtlich nicht so ganz.) Jedenfalls habe ich ihr jetzt eine Mail geschickt, sie soll sich heute Abend noch per Mail und sonst per SMS melden, wenn ich morgen um neun vorbeikommen kann und sie mich von der S-Bahn abholt. Selbstverständlich werde ich sie morgen gegen um acht kontaktieren, ob ich spontan vorbeikommen kann, oder ob ihr das zu früh sei. Aber nur, wenn sie nicht reagiert. Aber schon allein des Geldes wegen will ich da morgen hin. Hehe.

Und weil ich halt morgen diesen komischen Tag habe, weiß ich nicht, wann ich wieder daheim bin und was dann noch geht. Ich bin ja immer etwas ausgelaugt von der Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel. Mal schauen. Und weil ich halt morgen diesen komischen Tag habe, werde ich mir jetzt eine Katze zum Kuscheln schnappen und ins Bett gehen.

Gute Nacht!

Michael

Und dann war da noch …

… der Beliar, der in letzter Zeit ständig versucht, alle möglichen mit F beginnenden Wörter mit V zu schreiben.

(Vermutlich wurde dies hervorgerufen vom Freund seiner Schwester, der von seinem Arbeitskollegen gefragt wurde, woran man das im Deutschen eigentlich festmacht, wann etwas mit V und wann mit F geschrieben wird. Und das musste er daheim natürlich erzählen.)

Kommentar, den jeder lesen sollte

Ich habe gerade eben etwas in Pauls Blog kommentiert, von dem ich – aus unerfindlichen Gründen – finde, dass es mehr als nur zwei oder drei Personen gelesen haben sollten. Ich hoffe auch sehr, dass Paul den Kommentar nicht allzu persönlich nimmt. Betrachten wir es als Testlauf für diesen Post. Oder als Anregung. Und weil ich faul bin und mich nicht wiederholen will, habe ich das einfach hierher kopiert:
"Weill etwas das nicht da ist keinen Raum einnehmen kann."

1.) Lieber Paul, ich glaube nicht, dass deine Begründung etwas mit Kurt Weill zu tun hat. Von daher ist hier ein l zu viel!

2.) Du schreibst davon, dass Leere keinen Raum ausfüllen/einnehmen kann. Das ist doch Schwachsinn! Dein Körper kann von mir aus ein Raum sein, aber du redest hier von einer Emotion! Von einem Seelenleben!
Schwachsinn! Bei mir somatisiert sich die gefühlte Leere sogar!

3.) Ein Post pro Tag! Nicht vier! Und wenn du doch so viele an einem Tag schreiben willst, dann bitte nicht so kryptisch. Egal, wie geil du das findest. Obwohl... Es ist natürlich dein Blog. Aber nicht wundern, wenn ich der Einzige bin, der dich liest. Kleiner Scherz.
Ich meine... Wenn du so ein Blogger bist, den mittlerweile niemand oder kaum mehr jemand liest, dann ist es scheißegal, wie viel du am Tag so schreibst.

Ähhh… Okay, Kommentaranfall überstanden? Gut.

Gute Besserung!

Micha

Notiz XCVI: Morgen

Morgen mache ich mir mal die Mühe, einen Wunschzettel für Weihnachten zu schreiben. Mir fallen da schon ein paar Dinge ein, aber das will ich dann lieber alles morgen schreiben. Vielleicht aber auch schon am heutigen Abend, wenn alles doof läuft.

PDF machen

CD einlegen um dann diesen grandiosen Einfall zu haben, dass ich diesen CD-Key gar nicht mitgenommen habe.
<grummel>
Ich könnte mir in den Arsch beißen.
Wisst ihr, was das bedeutet? Ich kann mich zu Hause noch mal an die Satzarbeiten machen!
<wein>

Vergessen und Satzarbeiten und Open Office

Ich bin mir beinahe zu 100 Prozent sicher, dass ich heute irgendwas vergessen habe. Es war so toll, dass ich gestern etwas hatte, was ich machen wollte (weiß ich aber jetzt nicht mehr, was das war; ich habe es aber gemacht) und heute auch. Nur habe ich jetzt gerade vergessen, was für heute anstand. Ich bin mir ganz fürchterlich unsicher.

Yippieh! Ich habe kurz drüber nachgedacht! Ich muss zur Vervollständigung meiner Satzarbeiten an Marcels Weihnachtsgeschenk noch das Buch als PDF kompilieren. Und weil bei Open Office einiges nicht so war, wie es sollte, habe ich das alles gleich wieder deinstalliert und in die Ecke geschmissen. Kann man ja kaum aushalten.

Na jedenfalls muss ich jetzt erst mal den Distiller hier hindrücken, damit der mir eine schöne PDF macht, die so aussieht, wie ich sie mir wünsche.

Beliar als Word-und-Excel-Lehrkraft

Heute also hätte ich meinen zweiten Word-und-Excel-Unterrichtstermin gehabt. Aber meine Schülerin hat abgesagt. Weil sie Handwerker im Haus hat. Schülerin? Handwerker? Haus? Ja, ich gebe zu, dass "Schülerin" vielleicht altersunentsprechend ist, aber dennoch bin ich der Lehrer und ihr bringe ich was bei. Ganz unabhängig davon, dass sie ungefähr 40 ist und ich erst 18. Bedauerlicherweise habe ich gerade die Mail gar nicht mehr da, die ich ihr geschrieben hatte, damit sie mich am Bahnhof in ihrer Stadt da identifizieren kann. Aber ich weiß noch, was ich geschrieben habe. Und in Anbetracht der Tatsache, dass sie wohl nur so um die 1,70 m groß ist, könnte es sein, dass ich ihr in der E-Mail etwas Angst gemacht habe. Ich habe nämlich von mir geschrieben, dass ich ungefähr zwei Meter groß bin, eine Brille trage und etwas längere Haare habe. Joar, damit kann man so eine kleine Frau bestimmt verschrecken. Aber wenn diese Frau unerschrocken genug ist, mich insgesamt eine halbe Stunde allein in ihrem Keller zu lassen, weil sie mit ihren Handwerkern kommunizieren muss (ich werde für meine Anwesenheit bezahlt, nicht für meine reelle Arbeitszeit), dann können sie wohl auch die zwei Meter kaum so richtig schockiert haben. Warum schreibe ich das alles? Ach, ich wollte euch einfach davon berichten. Damit ihr wisst, wie das so abging. Na ja.
Eine recht gelehrige Schülerin ist sie. Ja, das ist wohl so. Und motiviert wurde sie bestimmt auch hin und wieder durch Entdeckungen, die sie im Word 2007 gemacht hat. Zum Beispiel, dass man gar nicht mehr ewig durch die Gegend wuscheln muss mit dem Cursor, wenn man irgendwelche Formatierungen hindrücken will. Mit allzu vielen Tastenkombinationen wollte ich sie noch nicht belasten. Vielleicht schenke ich ihr da mal eine Datei, die sie sich ausdrucken kann, wenn sie möchte. Aber sie scheint ohnehin ein bisschen mausfaul zu sein, denn sie fragte mich, ob es denn auch eine Möglichkeit gebe, das Kontextmenü (das, was kommt, wenn man die rechte Maustaste drückt) mit der Tastatur öffnen kann. Und ich konnte ihr da natürlich helfen. Um mal eben den Lehrauftrag dieses Blogs zu erfüllen: Die Taste links neben der rechten Steuerungstaste (Strg) dient zum Öffnen des Kontextmenüs.
Und die Frau war so gut, mir nicht nur eine Anfahrtspauschale zu bezahlen, wie es eigentlich üblich wäre, sondern hat mir direkt auch noch eine Abfahrtspauschale ausgezahlt. Lustig. Jeweils fünf Euro. Aber das ist auch wichtig, denn um zu ihr zu kommen, muss ich erst einmal von außerhalb Münchens nach München reinfahren und dann in etwas anderer Richtung wieder rausfahren. Mit meiner Streifenkarte gehen dann pro Fahrt drei Streifen drauf. Und wenn ich Erwachsener über 21 (?) wäre, dann wären das sogar sechs Streifen! Und dann ist die Streifenkarte schon fast leer, denn die hat nur zehn Streifen insgesamt.
Fertig.
Noch Fragen?

Zweieinhalberlei Entschluss

Ich habe mich zu zweieinhalb Dingen entschlossen, die ich an dieser Stelle kundtun will.
1. Ich werde mir selbst ein Buch binden, in dem ich ein paar literarische Werke niedergeschrieben wissen will, die ich gern noch lesen möchte.
2. Damit einher geht die Verwirklichung des vormals gefassten Entschlusses, sowohl Thomas Mann, wie auch Marcel Proust zu lesen. Ich wählte mir von Proust "Swann's Way" auf Englisch und von Thomas Mann "Tonio Kröger", da "Der Zauberberg" leider nicht zur Verfügung steht.
3. Kafka auch einfügen?

2007-11-27

Anfälligkeiten

Irgendwie bin ich in letzter Zeit so enorm anfällig für Stimmungsveränderungen. Ich weiß nicht so recht … Ich lass mich ziemlich leicht von allem möglichen Scheiß, der das noch gar nicht mal wert ist, beeinflussen. Oder von irgendwelchen Sachen, die gar nicht mal ernst gemeint waren, lasse ich mich derart böse runterziehen, dass ich in Situationen gerate, die ich gewissermaßen als spontan-depressiv bezeichnen würde. Ist alles ziemlich scheiße. Und vor allem abends bis nachts neige ich zu einer Anfälligkeit, die ich vermutlich sonst nie so an den Tag lege. Und das meine ich in beiderlei Hinsicht. Ich bin abends und nachts ohnehin meistens ein ganz anderer Mensch als tagsüber. Ich weiß nicht so recht, wie das zustande kommt. Könnte aber gewissermaßen medikamentös induziert sein. Muss es zwar nicht, aber ich ziehe es in Betracht. Und ausgerechnet den wichtigen Leuten in meinem Leben füge ich damit die meisten Schmerzen zu. Ich bin so unberechenbar, dass ich mich selbst immer wieder bei einem Stimmungsumschwung überrascht sehen müsste, doch bin ich dann viel zu gleichgültig und angewidert von mir selbst, als dass ich zu solch einer Erkenntnis noch in der Lage wäre

Weihnachtsgrüße

Soho. Meine Weihnachtsgrüße für den Juber-Blog sind im Kasten, wie man so unschön sagt. Ist sogar ganz nett geworden. Ich werde den hier nicht anhörbar machen. Den könnt ihr euch dann zu gegebener Zeit im entsprechenden – mittlerweile auch bei mir verlinkten – Blog anhören. Ich finde ihn aber … peinlich. <lach> Egal. Was tut man nicht alles für einen kreativen Schreibblock, oder?

Mittagessen-Triptychon

Wollte ich euch schon viel länger mal zeigen. Ich fand die Idee lustig, weil das Fischfilet so eklig aussah, als es noch tiefgefroren war. Na ja. Ist also schon etwas älter und geschmeckt hat es trotz des nicht so ganz durch gekochten Reises. Und das erinnert mich irgendwie gerade daran, dass heute gar nichts tiefgekühltes mehr im Kühlschrank ist. Heißt also, dass ich selbst etwas kochen muss. Also so halb zumindest, wenn ihr versteht.


2007-11-26

Notiz XCV

Verdammt,
warum ist denn hier den ganzen Tag mein verdammter Blog geöffnet?
Ich lese den doch gar nicht! Was soll das denn?
Das versteh einer…
Ich nicht!

Zitat des Tages



Ja, an dir würde ein großer Schreiber verloren gehen wenn du nicht anfängst dein Leben zu lieben.


(Paul über mich)

Beli News VII

So. Heute mal eine eher etwas abgespecktere Version der Beli News. Ich bin nämlich irgendwie ein bisschen fertig. Das Nutzen des öffentlichen Personennahverkehres ist nämlich irgendwie anstrengend. Vermutlich auch vor allem dadurch, dass es nur allzu häufig blöde Umwege bedeutet. Na jedenfalls habe ich heute Geld verdient. Ich sage nicht, wie viel genau. Jedenfalls habe ich mich mal als didaktische Fachkraft versucht. Ich habe einer Frau Microsoft Word und Excel näher gebracht. Es soll so um allgemeine Anwendung und büronützliche Sachen gehen. Ist heute sogar ganz nett gewesen. Ich werde ja pro 45 Minuten bezahlt. Und von den heutigen zweimal 45 Minuten war meine Schülerin ungefähr insgesamt eine halbe Stunde absent, weil sie Handwerker im Haus hat. Mir solls recht sein. Ist ja erst hinterher mein Geld. Und blah. Ihr versteht schon.
Während ich das schreibe, schneit es draußen irgendwie wunderschön. Nett dicht und die Straße sieht unschön glatt aus und unten am Fenster sammeln sich auch schon die Schneeflöckchen, die das -chen gar nicht so richtig verdient haben, denn ihre Größe ist schon eher schneeflockengerecht. Ach nein… Bei genauerer Betrachtung sieht die Straße so gar nicht mehr glatt aus. Ist mittlerweile zugeschneit.
Achso… Und Geld für meinen Job in Ismaning gab es heute auch. Dann kann ich jetzt anfangen, meine Schulden abzuzahlen.
Na ja… Ich weiß ja nicht, ob ihr euch meine Last.FM-Seite schon mal angeschaut habt, aber ich habe mir ja jetzt tatsächlich The Trentemøller Chronicles gekauft und bezahlt sind sie auch und seit Ankunft der CD(s) ist das Album hier in Dauer-Rotation.
Und noch eine wichtige Information: Ich lese derzeit Amerika von Franz Kafka.

Und das wars auch schon…
Nein, noch nicht. Ich werde im Verlaufe der Rest-Woche – vermutlich morgen – einen Weihnachtsgruß als MP3 "verfassen", damit ich in einem Weihnachts-Podcast zu hören sein werde, damit ich diesen kreativen Schreibblock bekomme.

Das reicht jetzt aber. Bevor ich noch nen Anfall kriege – denn bei dem, was ich da gerade im ICQ lese, kriege ich beinahe einen solchen –, werde ich diesen Post beenden und staubsaugen. Denn wenn meine Schwester kommt und die sieht, dass das noch nicht gemacht ist, dann … Aber so weit wollen wir es mal lieber nicht kommen lassen.

<seufz>
Was ein Tag.

Michael

Nachtrag: Gedanken in der S-Bahn

(2007-11-08)
Anderen Leuten die schon länger in einer S-Bahn auf einen Sitzplatz gewartet haben, als neu Zugestiegener einen eben frei gewordenen Sitzplatz wegzusitzen, ist ein irgendwie Genugtuung verschaffendes Gefühl und würde sogar die verlängerte Wartezeit am Bahnsteig wettmachen, wenn es draußen nicht so kalt und windig wäre. Dennoch bin ich der Berufspendler und er ist nur hässlich.

Nachtrag: Gedanken in der S-Bahn

(2007-11-09)
Wenn man eine Woche lang jeden Morgen mit den gleichen Zügen fährt, bekommt man immer wieder die gleichen Leute zu sehen und es wird langweilig, was zur Folge hat, dass man sich schon auf dem Weg zu seiner langweilig-monotonen Arbeit nach Abwechslung sehnt.

Und dann war da noch …

… die alte aufgedunsene Frau mit dem riesigen Hämatom im Gesicht, dass sie durch eine fünf Zentimeter dicke Schicht Abdeckstift zu verdecken versuchte.

2007-11-24

Danke

Ich danke dir recht herzlich für diesen irgendwie niedlichen Brief. Lieb von dir. Wäre doch aber nicht nötig gewesen. Ich habe mich riesig gefreut. <seufz> Ich freue mich schon irgendwie sehr auf die nächste Woche. Also auf die Woche, die sich an den Freitag in einer Woche anschließt.
Danke.

2007-11-22

Akt der Selbstbeherrschung

Lediglich ein Akt der Selbstbeherrschung kann es geheißen werden, wenn ich nicht schon wieder die Escape-Taste drücke, als Reaktion auf die Außerachtlassung meiner Fragen, die ich zuhauf stellte, von denen nur ein Bruchteil beantwortet wurde. Um nicht beide Gesprächspartner unglücklich zu machen – also als Kompensation der Aggression – schreibe ich dies nieder. Möge es eine Hilfe sein.

Manchmal …

… bleibt mir irgendwie nichts anderes übrig, als einfach mit einem entschlossenen und irgendwie schmerzverzerrten Gesichstsaudruck auf die Escape-Taste zu donnern. Einfach das beschissene Chat-Fenster zumachen. Meine Ruhe von allen haben. Aber das auch nur aufgrund von Enttäuschung und Ärger. Weil mich der Andere nicht oder nur wenig versteht. Oder weil mich der Andere nicht oder nur wenig verstehen will. Aber das sind eigentlich zwei unterschiedliche Sachen. Einfach draufgedonnert. In gewisser Weise schließe ich so mit der Person für den Augenblick ab. Eigentlich will ich in diesem Fall gar nichts mehr von dieser Person hören.
Escape.
Escape.
Escape.
Escape.
Flucht.
Denn nichts anderes ist es wohl. Ja, ich bin jemand, der sich in sich selbst flüchtet. Dann nichts mehr von irgendwem wissen will und doch so sehr nach Kommunikation schreit. In der Hoffnung, dass irgendwer dann mal verstehen könnte, dass ich eigentlich nicht keinen Wert auf Kommunikation lege, sondern – halt eher im Gegenteil – ich mir wünsche, dass man mir hilft. Wenn ich auch nicht weiß, wie man mir helfen soll, so weiß ich doch, dass mein Wunsch nach dem Fortbestehen einer schmerz- und enttäuschungsfreien Kommunikation größer ist als der Wunsch, allein zu sein. Allerdings ist dies auch nicht immer der Fall. Und meistens mache ich die Ausnahmen dann kenntlich.
Alles scheiße, irgendwie.

Besitzwunsch: (Häkchen)(Häkchen)

Yiehar! Heute morgen noch habe ich gelesen, dass mein einer Artikel der Post übergeben wurde. Dann habe ich vorhin etwas für meine Schwester geschrieben, ihr das zugeschickt, sie angerufen und sie darauf hingewiesen, sie müsse sich das unbedingt mal anschauen. Während dieses Telefonates habe ich noch darauf hingewiesen, dass meine CD schon der Post übergeben wurde. Da stand ich gerade in der Küche und konnte somit am Fenster stehend aus demselben auf den Parkplatz schauen. Und wie ich das tat, sah ich, wie das Postauto gerade sich rückwärts wieder vom nur zu Fuß zu begehenden Weg entfernte, sich auf zwei Parkplätze manövrierte, somit wendete und das Gelände wieder verließ. Ergo: Die Post ist da. Und da beschloss ich dann mal, mit nur ein bisschen Hoffnung im Leib, die Post hochzuholen. Blick von außen: Da ist was Braunes dabei. Ui. Vorfreude. Es ist schmal. Vorfreude. Öffnen des Briefkastens. Und wir holen erst mal einen Haufen Zeitungen heraus und widmen uns dann gleich dem Schmalen Braunen. Ich musste stutzen und war ein wenig enttäuscht, denn die Buecher.de-Sendung war an meine Schwester adressiert. Nach der kompletten Leerung des Briefkastens und einem weiteren Telefonat mit meiner Schwester, in dem ich mir die Erlaubnis einholte, dieses Schmale Braune öffnen zu dürfen, enthielt dieses doch The Trentemøller Chronicles. Und das, obwohl ich extra vor der Bestellung noch sowohl die Liefer- wie auch die Rechnungsadresse im System geändert hatte.
Aber bei Buecher.de gab es da ja schon öfter Probleme… Vor allem, wenn wir zwei Bestellungen unmittelbar hintereinander gemacht haben, wobei eine an meine Schwester und eine an mich gehen sollte. Dann wurden immer beide Sendungen an die letzte Lieferadresse geschickt. Ich vermute, dass es damit zusammenhängt, dass die Liefer- und Rechnungsadresse nicht für jeden Auftrag separat gespeichert werden, sondern global im System gespeichert sind…
Aber warum schreibe ich das? Das tut ja gar nichts zur Sache.
Ich werde mich jetzt dem Bewerbungenschreiben widmen und dabei sehr tolle Musik hören.
Olé!

Michael

Notiz XCIV

Endlich wurde die CD der Post übergeben. Mensch so ein Online-Bestellstatus-Überprüfungs-Feature ist schon was feines. Aber man kann sich da auch unnötig heiß machen. Zum Beispiel wenn einen kompletten Tag da zu lesen ist, dass die Bestellung in Bearbeitung ist.
Hoffentlich ist die CD bald da. Ich bin schon so heiß drauf.
Hab vorsichtshalber schon etwas länger kein Trentemøller mehr gehört. Zur Prävention des alsbaldigen Überhörens

Zengineers – A Gesture of Irritation LP



Freunde elektronischer und irgendwie klassischer Musik aufgepasst! Die beiden Zengineers haben eine neue LP draußen! Namentlich A Gesture of Irritation und wartet sehnsüchtigst darauf, heruntergeladen zu werden!
Wunderschön verträumt instrumentalisch kommen ihre Tracks dahergeflossen und haben einen ganz eigenen Charme. Irgendetwas zwischen Jazz, Klassik, Synthiepop und irgendetwas anderem geben dem geneigten Hörer die Gelegenheit, viel Zeit mit dieser ziemlich atmosphärischen Musik zu verbringen.
Na ja… Ansonsten muss ich ganz ehrlich gestehen, dass die Musik etwas zu ruhig ist, als dass ich großartig etwas Ausführlicheres darüber schreiben könnte.
Macht euch doch einfach selbst ein Bild!
Ich präferiere übrigens "Ninjas have to think beyond the Normal".
Also: Reinhören und viel Spaß haben!

Und hier noch die seiteninterne Beschreibung der LP auf deutsch:
Manchmal ist es das Verstörende, das die Ohren für das Wesentliche öffnet. Wenn Erwartungshaltungen gebrochen und Irritationen erzeugt werden, wird die Wahrnehmung wachgerüttelt und gezwungen, die Dinge neu zu analysieren und neu zu ordnen.

Phour Trakk und Sick-E, besser bekannt als Zengineers, beschreiten mit ihrem zweiten Album auf iD.EOLOGY genau diesen Weg. Während man gerade noch dabei ist, die Beiden in der Ecke Downbeat mit Exotik-Flair abzulegen, haben sie sich längst in urbanere Gefilde begeben, die Atmosphäre aufgesogen und in ihre ganz eigene musikalische Mischung aus Verwurzelung und Spiritualität umgesetzt. Manchmal schwermütig und nachdenklich, manchmal fiebrig und angetrieben, manchmal eher als Track und manchmal eher in Songform besinnen sich Zengineers zurück auf den frühen Jazz als den Ursprung des modernen Großstadt-Sounds, ohne dabei sich selbst und ihrer Vorliebe für Downbeat und Funk untreu zu werden.

Gerade als der geneigte Hörer beginnt, "Ja, aber ..." auszurufen, verstummt er mitten im Satz, hört genauer hin und bemerkt verdutzt, dass der Albumtitel nicht so sehr eine Ursache, sondern vielmehr eine Wirkung beschreibt. Eine Wirkung, die - ganz im Sinne der Zengineers - Deinen Geist belebt und Deine Wahrnehmung erneuert.

2007-11-21

Notiz XCIII

Und dann auch noch das Weihnachtsgeschenk falsch gesetzt.
Viele Lagen zu nur zwei Blatt. Ich Megahorst.
<kopfschüttel>
Heißt also, ich muss alles noch mal neu setzen.
<grummel>

Notiz XCII

Verbitterung trifft es wohl am ehesten.

Weihnachtsgeschenk

Also rein theoretisch bin ich jetzt mit dem technischen Teil des Weihnachtsgeschenkes für Marcel fertig. Hat mich doch etwas mehr Zeit gekostet, als ich heute ursprünglich dafür eingeplant habe. Nur halt wollte sich das nicht so recht als PDF drucken lassen wie ich mir das gewünscht hätte. <grummel> Das bedeutet, dass ich entweder hier noch ein anderes PDF-Programm etablieren muss, um eine PDF zu machen, die meinen Vorstellungen entspricht. Es gibt allerdings auch die Alternative, dass ich die Datei so wie sie ist mit nach Hause nehme und dort wieder Ewigkeiten herumfummeln muss, damit meine ursprünglichen Satzeinstellungen wenigstens so ungefähr wiederhergestellt sind. Ich werde aber zunächst einen Versuch mit Open Office wagen.

Fahrschulkosten

Ich habe mich eben mal ein bisschen informiert. Und ich kann wohl nur jedem davon abraten, in einer größeren Stadt wie Berlin oder München Fahrschule zu machen. Ich habe mich ja schon mal so scherzeshalber und versehentlich in Berlin über Fahrschulkosten informiert. Da hat dann eine einfache Fahrt 22 Euro gekostet und eine Sonderfahrstunde 35. Also jeweils 45 Minuten. Na ja. Und jetzt habe ich mal zum Vergleich in München geschaut. In München Schwabing, um genau zu sein. Und was ich da gelesen habe, hat mich jetzt schon irgendwie umgehauen:
Erst mal eine Anmeldegebühr von 170 Euro (scheint an Bayern zu liegen) und dann eine einfache Fahrt für 31 Euro und eine Sonderfahrt für 42 Euro. Ebenfalls jeweils 45 Minuten. So. Und dann sind da noch die Prüfungsbeträge mit angegeben: Für eine Theorieprüfung bezahlt man schon mal ungefähr so viel, wie der Fahrprüfer bei mir bekommen hat: 75 Euro! Überlegen wir mal: Wenn ich das zweimal hätte machen müssen, wär ich ja schon bei der Theorieprüfung arm geworden. Okay. Aber der Preis für die praktische Prüfung könnte dann schon fast wieder bundeseinheitlich sein: 155 Euro. Huiuiuiuiui.

Ich werde jetzt mal weiter nach Arbeit für mich suchen.

Gerador Zero

Höre mir gerade das Album von Gerador Zero an. Wer Interesse hat, der kann sich das hier bestellen. Wer aber gerade nicht so viele US-Dollar über hat, der kann sich das Album auch komplett hier herunterladen. Warum? Lest es doch selbst nach! Der Künstler höchstpersönlich hat das da auch erklärt. Tut mir und euch doch einfach mal den Gefallen! Besonders gefällt mir bis jetzt Noiserator. Und ich bin erst beim Lied danach. Hab das Album also noch nicht komplett durchgehört.

So. Und dann konfrontiere ich euch einfach mal noch mit der Lizenz, unter der das Album veröffentlicht wurde. Nicht nur, weil es Lizenzbedingung ist (vielleicht), sondern auch, weil ich Creative-Commons-Lizenzen gut finde. Olé!


2007-11-20

Besitzwunsch: (Häkchen)

Vorhin habe ich für die Erfüllung meines gestern enorm stark aufgekommenen Besitzwunsches gesorgt, indem ich einfach die CD bestellt habe. In der Hoffnung, dass mir der Weihnachtsmann oder der Nikolaus das Geld zurückgibt, sodass ich die CD dann von einem der beiden bekommen habe. Meine Schwester hatte mir vorgeschlagen, dass der Nikolaus das als Tausendstel-Teilschuldenerlass hindrehen könnte.
Danke.

2007-11-19

Besitzwunsch

Das.
Zum einen habe ich nicht mehr viel Geld auf meinem Konto und zum anderen will ich das schon gern haben. Zum einen könnte ich es mir auch schenken lassen und zum anderen bin ich viel zu ungeduldig, um es mir zu Weihnachten schenken zu lassen. Wo ich doch dieses Jahr überraschenderweise so verdammt wunschlos bin. Schlimmer noch als im letzten Jahr.

Beliar live bei den Klaxons in München

Nachdem ich also gestern gegen 18 Uhr mit dem Auto losgefahren bin ohne beim Ausfahren aus der Tiefgarage aufzusetzen, kam ich ungefähr fünf nach halb sieben in der Messestadt Ost an, wo ich das erste Mal (und noch dazu allein) ein Parkhaus befuhr und wo ich dann ganz toll reinparkte. Schnell zur U-Bahn, Stef anklingeln, Marcel eine SMS schreiben, aufgeregt sein. U-Bahn-Station Karl-Preis-Platz ankommen, auf Stef warten, blah. Dann ist Stef da. Beliar muss mal. Schrecklich. Nachdem wir schon mal bei der Georg-Elser-Halle vorbeigeschaut haben, zurück Richtung U-Bahn. Wir setzen uns in ein griechisches Restaurant und trinken Cola, damit Beliar die Bedürfnisanstalten aufsuchen kann. Irgendwann schieden sich unsere Wege. Aufforderung an mich, ich solle mich melden. Pfüh. Zurück zur Konzerthalle.

Karte abreißen lassen, reingehen, umsehen, richtig reingehen, wundern, dass keine Taschenkontrollen gemacht werden, über Outfits den Kopf schütteln. Hätte mir ja doch aber klar sein können. Zur Verdeutlichung: Outfits vom MELT! in nicht ganz so viele. Zum Glück. Und halt noch die üblichen Emos. Das kommt vor.
Zwanzig Minuten vor 21 Uhr hat dann die Vorband zu spielen begonnen. Ich möchte über die nicht viel sagen. Nur zwei Dinge: Was hatte der Drummer da auf dem Kopf? Und: Ihre Musik war grauselig. Ich konnte zu der Musik vom Band in den Pausen besser tanzen als zu denen.
Wo wir gerade bei der Pausenmusik sind: Sehr toll! Wer sich ein bisschen auskennt, der weiß, dass die Klaxons und Simian Mobile Disco ja quasi so miteinander sind. Und von daher wurde in den Pausen Simian Mobile Disco gespielt. Aber nicht nur. Außerdem liefen Trentemøller und Mr. Oizo. Ich fand das genial.
Und dann kamen die Klaxons. Zwanzig Minuten vor 22 Uhr. Entgegen meiner irrigen Vorstellung, sie könnten als Eingangslied The Four Horsemen of 2012 spielen, wurde erst mal ordentlich mit Bouncer auf die Kacke gehauen. Und dann auch direkt noch die anderen Kracher hinterher. Atlantis to Interzone, Golden Skans und so weiter. Die Pferdemänner wurden nur als Zugabe gespielt. Und erschreckendermaßen war das sogar irgendwie ein bisschen höi… War schon gut, aber ziemlich entstellt. Der Rest war top!
Was ich jetzt nicht so schön fand: Von zwanzig vor bis zwanzig nach zehn. Macht vierzig Minuten. Da wäre mit Sicherheit mehr drin gewesen. Aber man kann nicht alles haben. Und für 17 Euro ging doch das auch alles ganz super. Und nach dem Konzert konnte man noch zehn Minuten zu Trentemøllers Rykketid tanzen und zu ein paar SMD-Liedern, doch dann wurde man auch schon rausgeschmissen höflich gebeten, das Feld zu räumen.
Videos habe ich gemacht und ein paar Fotos. Weil kein Blitz sind die etwas unscharf. Aber auch gut. Hier die besten drei:



2007-11-18

Filmvorschau (oder Neuerliche Linkorgie)

Ich werfe mal wieder einen Blick in die Zukunft des Kinos und sehe einen Haufen von Filmen, die da auf uns zugerollt kommen. Ich weiß leider nicht mehr so genau, wie weit ich in die Zukunft sah, als ich das letzte Mal einen Blick riskierte, doch mache ich heute einfach mal wieder eine kleine Expedition in die Filmezukunft:

In näherer Zukunft sehe ich diesen Film, dessen Trailer mich hin und her reißt: Dungeon Siege. Auf der einen Seite sieht es wirklich so sehr nach Herr der Ringe aus und auf der anderen finde ich die Effekte aber auch ganz nett gemacht. Vom Trailer her. Einer jener Filme, die ich sehr gern sehen würde, für die ich aber nicht bereit wäre, Geld auszugeben. Und dann ist da auch noch so eine Romanverfilmung. Ach nein, eine … Sachbuchverfilmung? Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken können, wo ich beim Trailer zumindest schmunzeln konnte… Ich habe nur bis zu einem gewissen Grad Verständnis für diesen Film. Aber von der Besetzung her sieht es ja ganz okay aus. Ach, ich sehe gerade noch so etwas… Also einen sehr nach Herr der Ringe aussehenden Film: Der goldene Kompass. Als ich den Trailer gesehen habe, habe ich mir echt gedacht Kinder-HDR? Dass aber auch sowohl der Kompass wie auch Dungeon Siege diese HDR-Kamerafahrten über irgendwelchen Bergketten mitmachen müssen. Und das schon im Trailer. Das schreit ja förmlich… egal. Jedenfalls: Igitt. Na ja. Wir kommen gerade in den Dezember: Was ist angesagt? Richtig! Weihnachtsfilme! Zum Beispiel so verdammt familientauglich wirkende Filme wie Morgen, Findus, wird's was geben und Nightmare Before Christmas 3D. Ich kenne das Original nicht, aber die Bilder sehen gut aus. Und dann erwartet uns ab dem 13. Dezember auch noch so ein widerlicher Megaschocker wie Heidi und Peter. Wenigstens kommt dazu als Ausgleich Hitman ins Kino. Eine hoffentlich sehenswerte Computerspiel-Filmumsetzung.
Kommen wir zu einem Film, der Thomas vermutlich immer noch erfreuen wird (ich bin mir bei diesem ziemlich sicher, dass ich ihn damals eben wegen Thomas schon erwähnte): Alvin und die Chipmunks. Wollte ich von daher nur noch mal erwähnen. Ich habe gestern den Trailer zu Elizabeth gesehen: Ein Historiendrama, das irgendwie mit SFX vollgeballert scheint.
Und dann bin ich aber gerade eben auf den Film Keinohrhasen gestoßen. Matthias Schweighöfer(!), Nora Tschirner (!) und Til Schweiger (~) in einem Film, der doch recht interessant zu sein scheint. Na ja… Jürgen Vogel scheint als er selbst mitzuspielen. Igitt. Und dann gibt es da noch die Verfilmung dieses (anscheinend) traurigen Romanes P. S. Ich liebe dich, der bestimmt auch anschauenswert ist. Mal sehen. Ein weiterer Asterix lauert uns auch auf und schrecklicherweise auch noch ein vierter Teil von Saw. Der Grund dafür ist mir nur bedingt klar. Verstehen muss man ja nicht alles. Aber wir können hier schon mal lesen, was da so abgehen soll. Und – oh Graus! – wenn man sich die Schreibweise Saw IV bietet, dann sieht es – ohnehin erwartungesmäß – sehr danach aus, als wäre danach nicht Schluss. Am 7. Februar geht es damit übrigens los.
Ach ja… Was sich als Serie gut gemacht hat, sollte man unbedingt auch als Kinofilm versuchen. Und wenn es sich als Serie verdammt gut gemacht hat (was wider meine Imaginationskraft geht, da ich keine einzige Folge dieser Serie gesehen habe), dann sollte man es erst recht als Kinofilm versuchen: Tadah! Sex and the City – The Movie.
Aber dann stoße ich für den 10. Juli auf einen Film, der nach anspruchsvollem Drama aussieht, obwohl keine weitere Beschreibung zu lesen ist: XXY. Wird vermutlich aber in den großen Kinos gar nicht laufen.
Ach, und der nächste Teil der Narnia-Chroniken kommt auch noch. Und – nach Jahrzehnten – ein dritter Teil von Die Mumie. Uiuiui. Eine Fortsetzung.
Und noch eine Romanverfilmung: Tintenherz. Wird bestimmt voll der Megabrecher, wo doch Cornelia Funke eine der einflussreichsten Deutschen auf der ganzen Welt ist. Ach, und Krabat gibts dann auch noch als Film und den sechsten Teil von Harry Potter auch. Am 20. November aber erst. Hey, das ist fast genau in einem Jahr! Oh Gott, aber das wird das wieder grauselig. Wobei mir wiedermal einfällt, dass ich den letzten gar nicht gesehen habe.

So. Das reicht. Vermutlich werde ich das dann Mitte des nächsten Jahres noch einmal machen, wenn sich das alles etwas eindeutiger entwickelt hat.

Rückblick

Das hier war am dritten Juli. Wir haben jetzt November. Eigentlich ein ziemlich kleiner Zeitraum, von dem wir hier sprechen. Ist zwar relativ, aber dennoch:
Das, was damals war, worüber ich damals berichtet habe, scheint heute so verdammt hinfällig zu sein, dass ich mich frage, ob es jemals eine Verbesserung meiner Situation gab und ob es überhaupt so etwas wie eine Depression gibt in meinem Leben.

Notiz XCI

Unbeschreiblicher Ekel vor der eigenen Person, ihrer Handlungsweise,
ihrem allgemeinen Verhalten, ihrer Reaktion, Kommunikation und Autodestruktion.
Nicht einmal …

Notiz XC

Mir steht der Sinn nach Selbstbestrafung. Nein, nicht physischer Natur. Psychisch. So, wie ich es schon jahrelang betrieben habe. Vielleicht hat sich eine Sucht entwickelt. Das allerdings erachte ich als relativ unwahrscheinlich. Vielleicht liegt es an der permanenten Repetition von Fehlern, die ich begehe und mich so unkontrolliert ins Abseits befördere.

2007-11-17

Klaxons-Konzert morgen und Dank

Morgen also das Klaxons-Konzert. Werde mit dem Golf meiner Schwester zur Messe Ost – an den Stadtrand von München – ganz allein fahren und von dort aus mit der U-Bahn zum Karl-Preis-Platz. Das ist uninteressant.
Worum es mir geht:
Ich möchte mich bei meiner Schwester für das mir entgegengebrachte Vertrauen bedanken, dass ich mit dem Auto zur Messe Ost und mitten in der Nacht wieder nach Hause fahren darf.
Ich weiß das wirklich zu schätzen. Vor allem bei den diesjährigen Ereignissen.
Danke.

Film-Einfluss

Wunsch, Indianer zu werden (beeinflusst durch Kafka) ohne hinzuschauen schreiben zu können.
(Beeinflusst durch "Von Löwen und Lämmern")

Interessante Erkenntnis

Morgen in einhundert Tagen werde ich wieder Geburtstag haben, wenn nicht irgendetwas sehr Unvorhergesehenes passiert. Darum soll es aber nicht gehen. Ich werde dann 19 Jahre alt. Und im Gegensatz zu sonst – sonst bin ich ja immer nur älter geworden und habe mich entsprechend gefühlt – empfinde ich dieses Alter als verdammt sexy. Hat irgendwie was von juveniler Sexyness (oder auch Sexiness) und adulter Maturität.
Ich meine… 19. Neunzehn. Neun. Zehn. Kurz davor. Genau drin. Kurzdavorgenaudrin. Geil.
Wenn das mal nicht ein positives Zeichen ist…
Woahr, geil.
Neunzehn!
Haha!

2007-11-16

Doch noch mal ein Remix-Versuch

Ich habe mich zwar nicht an einem Remix versucht, aber Marcel hat mich eindringlich darum gebeten, mal ein komplettes Lied so zu modifizieren, wie es im dritten Teil des bislang noch nicht veröffentlichten zehnten Musikmixes zu hören ist. Es handelt sich hierbei um Golden Skans von den Klaxons im Switch Remix, den es jetzt auch im Beliarhimself Edit gibt. <lach>
Das ganze sieht dann so aus:
Klaxons - Golden Skans (Switch Remix) (Beliarhimself Edit)
Lustig irgendwie.
Wer Interesse an diesem Lied hat, der kann sich gern mal bei mir per Mail oder ICQ melden.

Marcel ist hiermit dazu angehalten, einen Kommentar zu dem Lied abzugeben!

Michael

Notiz IXC

Ah! Habe gerade eben gesehen, dass ja schon übermorgen das Klaxons-Konzert ist! Jetzt bin ich ja schon ein bisschen aufgeregt. Ah!

2007-11-15

A Long Way

Verdammt, da sieht man mal, was für ein schlechtes Strecken- und Entfernungsgedächtnis ich habe. Dadurch, dass ich mit dem Auto größere Strecken in kürzerer Zeit zurücklege, ist auch nichts besser geworden. Ich wollte eben zu einem Arzt gehen. Nur, um mich über die Sprechstundenzeiten zu informieren. Dann allerdings musste ich feststellen, dass es ungefähr zweieinhalb Kilometer bis dahin sind. Meine Beine taten schon vorher weh. Jetzt noch mehr. Scheiß Schnee. Scheiß Beine. Scheiß Mist aber auch. Und das ist nicht lustig gemeint alles.
Einzige kleine Freude: Der Felix, der mich vom Fenster aus beobachtete, wie ich die Auffahrt entlang kam.
Hoffe, heute Abend noch mit Marcel schreiben zu können, denn sonst fühle ich mich deswegen auch noch schlecht.

Mein Treffen mit Stef

Hier die Fotos, die ich von meinem Treffen mit Stef hochgeladen habe. Es ist nur eine kleine Auswahl der besten Fotos.

2007-11-14

Dann so

Weil du dich beschwert hast, dass schon so lange kein mit Liebe belabelter Post mehr online gegangen ist:

Ich liebe dich.

Zufälle gibts…

Gestern noch habe ich das Interview veröffentlicht und heute schon schreibe ich wieder mit ihm E-Mails. Und einen Link zu unserem Interview habe ich auch gleich noch in seinem eigenen Blog geschenkt bekommen. Lustig alles.

Falls es irgendwen interessiert: Ich habe mir schon jemanden ausgeschaut, mit dem ich das nächste E-Mail-Interview machen werde. Hoffentlich. Interessiert ist der Künstler jedenfalls. Hat der Künstler zumindest gesagt. Werde mich dann so ganz langsam schon mal auf das Interview vorbereiten.

Notiz LXXXVIII

Habe mich doch nicht verzählt.
Nur hier und da mal bei den Notiz-Posts die Notiz-Labels vergessen.
Ich Horsti.
Jetzt ist alles in Ordnung

2007-11-13

E-Mail-Interview mit n3k4

Ich präsentiere euch an dieser Stelle ein Interview, das ich mit n3k4 geführt habe, den wiederum ich über MySpace kennen gelernt habe. Das Interview ist schon etwas älter und dürfte eigentlich noch einiger Überarbeitung bedürfen, doch bin ich jetzt zu faul und meine Übersetzung ist auch eher im Sande verlaufen. Von daher hier das englischsprachige Original!

Present yourself to my readers! What's your name, where are you from and how old are you?
> Yo yo! Without sounding like a personal ad – I'm Kane,19 and from England.

Is n3k4 only you or is there any other person?
> n3k4/neka is just myself.

"n3k4" or "neka" is a very unusual name. Does it has any background or is there any story behind this name?
> I don't see why many people don't notice this, but it's an anagram of my name. I've used it as an alias for years now but thankfully noone actually calls me it. There is some graffiti tagger from round here who keeps getting up everywhere so I expect a call from the police sometime soon.

Fuck... You are right... But probably some people don't realize that because of the numbers in the name and (this could have been my explaination) because of they don't know your real name!

What do you do when you're not mixing songs up or go to "school"?
> Climbing things I shouldn't be climbing, drinking things I shouldn't be drinking and listening to stuff I probably shouldn't listen to.

That's interesting! What are you climbing and what stuff you probably shouldn't listen to are you listening to?
> Trains, cranes and rooftops mostly, whilst listening to the kind of music you don't want your mum to find out about.

Let's have a look at the beginning of your carriere:
When did you begin with DJing and why did you?
> Haha it's only just started! I got my first set of decks not too long ago (which came with some amazing Daniel Beddingfield vinyl) but being a student I don't have the best selection of vinyl to choose from, so I turned to being a typical laptop DJ.

My main reason for making mixes is that I can't be bothered to choose songs to play, so I make mixtapes of them. Plus it's a good way to showcase a genre, I have a wide taste so I'm starting to work my way through a couple of genres and making mixtapes of them.

I've never understood how people can be a DJ without any records (maybe this is the right word...). Okay, I've not made very good experiences with laptop DJs... IN my hometown there is one I know personally and... he just produces shit... But your stuff is great! Maybe you want to tell me and us something about being such a great laptop DJ? ;-)
> I guess seeing as you're not using vinyl you have to make up for it in other areas. If you're recording, you need to know your software (whatever you're using, I prefer Ableton) like the back of your hand, add something new to your mixes, with being a laptop DJ you're at a great advantage to produce something new. It's a relatively new field as opposed to vinyl that's been around for decades.
For live performances, throw your arms about, look like you're having a good time, there's nothing worse than seeing a DJ stood staring at his screen. Use various midi controllers to make your performance a bit more visual.

Have you learned DJing on your own or was there any helper?
> I have quite a few friends into DJing whether it be vinyl, cd or laptop from different backgrounds, all with different ideas, beliefs and tips. Although I learnt most of the techniques myself as I went along, most of what I was told of the roots and beliefs was taught by the friends who had been around in the DJ scene for a while know and knew what to expect.

A very interesting question:
How many ... er... disks do you have? (I don't know wether disk does mean what I want to say... You know... Vinyl and so...)
> Haha I have the worlds worst vinyl collection and don't have much at all. A lot of the stuff I mix isn't even out on vinyl anyway, that's my excuse.

What different kinds of music is in your music collection? Give some famous artist as examples!
> Well let's begin with some breakcore artists like end.user, Ladyscraper and Aaron Spectre fused with some drum and bass such as Skynet and Ram Trilogy. Plus some UK and Dutch hiphop like Kano, Sway, Foreign Beggars (UK), Opegzwolle and Cmon and Kypski (Dutch).

Funny... I only knew Ram Trilogy of those artists... And I only know Ram Trilogy because of your Drum and Breaks mix. Probably you have forgotten Pendulum who are very famous.
> Yeah Pendulum are legendary there's no doubting that, but I feel the music that they've produced is very limiting. Although almost every DJ set of theirs I've heard is heavy!

If people hear something like "breakcore" they do not have any idea what this means.
So: What does mean "breakcore"?
> Breakcore is anything you want to be as long as it has a 300 bpm percussion track over the top of it!

It's really a sort of mix of a lot of styles like electro, gabba, jungle, hardcore, drum and bass, IDM and breakbeat etc although the sound is more about speed and presence. There's a documentary about the genre that's just come out which will answer all your questions;
http://video.google.com/videoplay?docid=4128774194402953175

300 bpm? This sounds nice! And the video is very interesting... I will recommend it.

What is your current number one song or album?
> Kano's set in Amsterdam intelligently called 'Live in Amsterdam' is sick, so different to his current album and the freestyle tracks are amazing.
Also, check out Skream's (Dubstep) essential mix from a couple of weeks back.

There are some very famous and popular artist that come from Germany.
Do you know any of them? You know... There are some VERY famous... For example the "World's Best DJ"... Do you know who I'm talking about?
> I hope you're not talking about Paul Van Dyk? I'm not really into trance and that's all that seems to be coming from Germany recently. Although thankyou for Flying Steps!

Yes, I actually was talking about Paul van Dyk. Okay, I haven't really expected you to like his music. I think Digitalism got hyped very much the last weeks.

Something else – not really from Germany – but you do like hip hop, too. What about The Streets and Lady Sovereign?
And: What to you think about The Prodigy?
> I don't like Lady Sovereign at all, I feel she's just marketed to fill a gap in the music scene, rather than having a heart in it. The Streets are good, I'll give them credit but they can be a bit too relaxing for me.

The Prodigy are amazing and always will be, from back in the rave days with 'Charlie' to their 'Always Outnumbered, Never Outgunned' remixes their sound is slightly ever changing but always for the best. If you haven't seen them live you must go now

Are you currently working on some new stuff? When will we be able to listen to a new mix?
> I've got a nice ambient mix lined up but I've got a hectic couple of weeks coming up so sometime soon after that.

Although Drum and Breaks is up at http://www.n3k4.com/neka-drumandbreaks.mp3

Oh, that's good news! I hope the weeks will pass quickly.
In about three weeks there is a very nice festival close to my hometown: The MELT! festival. Have you heard of it?
> Yeah! My friend is going and apparently it's gonna be a good lineup, even Autechre is playing I think.

And: I do really recommend the Drum and Breaks Mix. At the first moment I heard it I was a bit confused but now I do relly like to listen to this mix. There's nothing better to get woken up in the morning!

At last you can say anything you want. Some greetings, wishes... ANYTHING you want my blog readers to have read.
> Thanks for listening/reading and all that. Shouts for BlackCloud, Nerk, DJ Habibi and Joe from Sustain.

Lektorenleid 4

Dies ist nun also der abschließende Beitrag zu diesem Buchprojekt. Vielleicht kommt noch ein kleines Fazit am Ende. Das Buch habe ich übrigens schon vor einer Woche lektoriert wieder zurückgeschickt. Und einen Klappentext gab es inklusive. Na ja. Schauen wir doch mal auf meinen Zettel:

Es gibt wieder mal etwas zu berichten von der Front, an der Autoren gegen die vermeintliche Umgangssprache kämpfen. Ich weiß ja nicht, ob alle die Wendung "auf Teufel komm raus" kennen… Wenn nicht, ist es auch nicht so schlimm. Es handelt sich um eine gewisse Erbarmungslosigkeit, die an den Tag gelegt wird, wenn etwas hiermit beschrieben wird. Jedenfalls kann man als Autor, der gegen den Inflationären Gebrauch von Umganssprache ist, auch das schreiben:
Auf Teufel komm heraus
Sieht nicht nur bescheuert aus, klingt auch so und ist es auch.
Auch für die Rubrik Pleonasmen habe ich etwas gefunden. Klar, man kann einen Countown beginnen oder so, aber wenn man der englischen Sprache so ungefähr mächtig ist, muss man schon bei "den Countdown herunterzählen" etwas stutzen.

Haben wir schon mal über unintelligente Zeichensetzung geredet? Na ja, hier habe ich schon mal so etwas angerissen, aber das hier ist dann doch noch mal so richtig schön blöd und sehr gut dazu geeignet, die Dummheit mancher Autoren und Kommasetzer zu verdeutlichen:
"Auf der anderen Seite was, habe ich schon großartiges erreicht im Leben?"
Und da möchte ich jetzt mal davon absehen, dass es ja hier um etwas Großartiges geht und nicht um irgendetwas, das großartig ist. Es müsste natürlich heißen "Auf der anderen Seite: Was habe ich schon Großartiges erreicht im Leben?" Dumm gelaufen.

Und für irgendwelche Nettigkeiten hat man sich in dem Buch bisweilen auch gern revangiert. Ja. Ich würde zwar persönlich eine Revanche vorziehen und habe dem Autoren diese jetzt auch oktroyiert, aber niedlich-bescheuert fand ich diese Schreibweise schon. So doof kann man ja eigentlich gar nicht sein.

Obwohl… Wenn ich dann so etwas zu lesen bekomme, zweifle ich doch immer wieder:
"Sie haben ein gutes Herz und Sie werden eine gute Frau finden, der Sie es verschenken können."
Igitt. Besteht bei euch nicht auch diese Assoziation, wo der Akt des Verschenkens etwas mit einer Art feierlichen Übergabe zu tun hat? Also wenn es jetzt hier um eine Dienstleistung ginge, die etwas mit Organtransplantationen zu tun hätte… Aber es handelt sich ja hier um eine Art Endzeitspektakel! Und darum sollte sich der Empfänger wohl doch darauf beschränken, sein Herz einer lieben Frau zu schenken, denn da bleibt wenigstens die volle Metaphorik erhalten.

Apropos Endzeitspektakel: Angenommen, ihr wüsstet, dass morgen schon die Welt untergeht und müsstet euch bei euren Freunden verabschieden… Ja, genau. Genau wie der Autor werdet ihr wohl auch ein "Auf Wiedersehen" als unangebracht empfinden. Und ich hoffe, ihr findet ein "Lebewohl" genauso unangebracht wie ich – im Gegensatz zu unserem Autoren, der seine Hauptfigur nämlich genau das in der Endzeit zu ein paar Leuten sagt. "Macht's gut" wäre auch okay. Aber ich weiß gar nicht mehr, für was ich mich an der Stelle entschieden habe. Und ich bin zu faul, jetzt nachzusehen.

Nun gut… Nachdem die Hauptfigur das Bad aufgewischt hat (nicht die kleine Überflutung, die dort stattfand; er hätte lieber im Bad wischen sollen) und darum gebetet hatte (Hat er nun für etwas an einen Gott oder so gebetet oder hat er bei einer weltlichen Person um etwas gebeten?), stöberte er auf einen kleinen Lokalsender (auf den er vielleicht lieber hätte stoßen sollen, denn das liegt im Rahmen des Möglichen), wusste er sich keinen Rat mehr (Oder wusste er sich vielleicht nicht mehr zu helfen oder wusste nur keinen Rat mehr?) und machte sich auf den Weg und legte sich mächtig in die Pedale. Kann man das so sagen? Für "kräftig in die Pedale treten oder etwas in der Art hätte ich ja noch Verständnis… Aber so? [Das waren jetzt einzelne Fetzen, die ich zusammengefügt habe.]

Haben wir nicht schon mal über Vergleiche gesprochen, die mit Anführungszeichen verekligt werden? Ich habe noch so etwas Sinnbefreites gefunden. Also etwas Ähnliches:
Sekunden schienen ihm wie Stunden vorzukommen.
Ich könnte mir jetzt gerade nur eine Situation vorstellen, in der diese Formulierung legitim wäre: Der Erzähler befindet sich in der Position des Beobachters und beobachtet eine Person bei einem intensiven Drogenrausch. Bei diesem hat man sehr offensichtlich den Eindruck, dass die Zeit für den Bedrogten unwahrscheinlich langsam vergeht. Man hat also selbst den Eindruck, dass dem Konsumenten der Drogen Sekunden wie Stunden vorkommen. Aber ansonsten ist diese Formulierung für den Arsch.

Falsche rückbeziehende (reflektive) Beziehungen aufzubauen, wird auch sehr gerne gemacht. Sehr häufig hört man dann Leute so Sachen sagen wie "Das Mädchen, die …", was ja auch logisch ist, weil Mädchen in aller Regel weiblich sind. "Das Mädchen" allerdings ist sächlich, weshalb da nicht "die", sondern "das" hingehört. Man muss das aber nicht nur mit Geschlechtern machen, es geht auch mit Zeitformen. Oder aber mit Personenanzahlangaben:
… entdeckte er ein Pärchen, das Hand in Hand spazieren gingen.
Ja klar, ein Pärchen ist immer zwei Personen (Auch eine interessante Formulierung, nicht wahr? Aber man kann sich ja eigentlich aussuchen, worauf sich "ist" bezieht. Auf das Pärchen oder auf die zwei Personen? Ich bevorzuge das Pärchen aufgrund der größeren Nähe), aber dennoch ist das Pärchen als Eines zu betrachten und von daher ging es im Singular spazieren! Oder sollte das nur wieder so ein Im-Satz-umdenke-Fehler sein wie hier:
… , dass die Kollisionsseite genau hier stattfinden sollte.
oder hier:
Sanft massierte er sie, bis er sich irgendwann neben ihr sitzend einschlief.
?

Egal.
Zu guter Letzt (und das meine ich ernst) ein Satz, den ich in dem Buch gefunden habe, der aufgrund seiner von mir empfundenen Qualität in diesem Müllwerk von Schriftstellererzeugnis nichts verloren hätte:
Und zurück blieb nur ein großer Schatten eines Betonbauwerks, der mit der Stille verschmolz.
(Und über den verkürzten Genitiv am Bauwerk sehe ich jetzt einmal hinweg!)

Notiz LXXXVII

Irgendwie bin ich zum Zählen zu blöd. Meine Notizen sind nicht so richtig durchgängig nummeriert und teilweise einfach …
Ach, wie beschämend.

Notiz LXXXVI

Heute mal wieder Arbeit gesucht und beworben. Einmal Feedback. O-Ton: "Komm doch vorbei!" Super. Mal sehen.
Außerdem an Weihnachtsgeschenk weitergearbeitet.
Gestern Bahnticket gebucht.
  • Pläne für heute:
  • Lektorenleid 4 schreiben und veröffentlichen
  • Gedanken über Eisenbahnreis(end)e 5 machen
  • Lesen

2007-11-12

Notiz LXXXV

Tot isser jetzt,
der Beliar.

Gute Karten: Klaxons

Soho… Ja, der Beliar hat sie:

Ach Moment… Darum gings ja nur sekundär. Eigentlich ist das ja nur die Verpackung des Wesentlichen:

Darf ich euch mal eben das Allergeilste erzählen? Diese Karte – genau diese Karte! – ist die vorletzte Karte, die es für dieses Klaxons-Konzert in München gab. Vermutlich ist die Halle mittlerweile ausverkauft. Olé! Und wir sehen, dass die Karte nur 17 Euro statt der rund 19 Euro kostete, die ja im Internet angekündigt waren. Hihi.

Auch Gamestelevision tot

Habe nun Gewissheit, liebe Wiebke!
Gamestelevision ist nicht mehr.
Dies hat da wer ins Forum geschrieben:
Die Mitarbeiter erfuhren eigener Aussage zufolge durch eine außerordentliche Kündigung Ende August 2007 von dem Ende des Senders am 01. November 2007.

Der digitale Spartensender Games Television wird offenbar im Laufe dieser Woche seinen Sendebetrieb einstellen, wie ein Mitarbeiter des Kanals im Online-Forum des Senders bekannt gab. Die Beschäftigten sollen Ende August 2007 durch eine außerordentliche Kündigung von der Schließung von Games Television erfahren haben. Bislang sollen die Mitarbeiter vertraglich aber dazu gezwungen worden sein, über diese Entscheidung nicht zu sprechen, wie der Mitarbeiter weiter berichtet.

Einige Beschäftigte wollen nun ein neues Online-Portal unter dem Namen EnterGaming.de am kommenden Donnerstag starten, dass aber in keinem Zusammenhang mit dem Games-Television-Gesellschafter Contento steht. Der Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland wird den Sender am Donnerstag aus seinem Digitalpaket nehmen. "Uns allen tut es sehr leid, dass es so gelaufen ist", so der Beschäftigte in dem Online-Angebot weiter.
Schön wart jewesen.

NEON-Online-Exitus

Beliar ist tot!
Beliar hat sich von neon.de verabschiedet und möchte dennoch gern mit dir in Kontakt bleiben. Weiterhin lesen kann man ihn auf http://BeliarsLeben.Blogspot.com.
Gern kannst du ihm auch E-Mail schreiben. Die geeignete E-Mail-Adresse ist BeliarsLeben@GoogleMail.com!
Wenn du ebenfalls auf Kontakterhaltung Wert legst, dann melde dich einfach!
Beliar hat übrigens auch ICQ!
Mit Beliar geht nicht nur Beliar selbst, sondern auch die inoffizielle gute Fee von NEON-Online sowie der Großherzog der krankhaften Selbstverachtung aus dieser Community und dem NEON-Hochadel-Club.
Schönes Leben noch und auf ein hoffentlich baldiges Wiedersehen!

Beliar
Dies ist die Message, die ich soeben in viele Gästebücher bei NEON-Online gedrückt habe. Zur Verabschiedung und als Hinweis auf diesen meinen Weblog, zu dem ich ja ein ziemlich ambivalentes Verhältnis habe.
Und das ist die Mail, die jetzt gerade an die NEON-Online-"Verwaltung" geschickt wird:

Hiermit möchte ich mein Profil auf neon.de löschen lassen.

Username:
Beliar

War eine nette Zeit, allerdings bin ich viel zu lange inaktiv gewesen. Und ich weiß selbst, wie scheiße inaktive/tote Profile sind.
Ich will kein solches haben.

Um Antwort wird gebeten.

Beliar
Der Hauptgrund allerdings war, dass ich mich mit der ganzen NEON-Sache einfach nicht mehr identifizieren kann.

2007-11-11

Notiz LXXXIV

Bitte wieder aus dieser Extrazimmer-Sache entfernen!
Beliar konzentiert sich wieder auf sich selbst.
Er hat keine Zeit für so etwas.
Hat allerdings etwas gedauert, das einzusehen.
Hätte schön werden können.

Notiz LXXXIII

600 Post durch.
9000 Besucher da gewesen.
Keine Freude.
Wiederholt aufkommende Gedanken,
diesen Scheiß einfach komplett
einmal auszudrucken
und den
Delete-Button zu drücken.

Klaxons-Konzert

Verdammte Axt-Kiste. Ich werde am Montag in die Münchener Innenstadt fahren und mir eine Karte kaufen. Rein theoretisch würde Stef auch mitkommen, wenn ich mit ihm für 12 Euro zu Sibylle Berg gehen würde. Allerdings habe ich diese 12 Euro nicht und die 15 Euro für eine unermäßigte Karte schon gar nicht. Also gehe ich notfalls alleine da hin. Wenn ich auch gar keine Ahnung habe, wo diese Kleine Elser-Halle ist. Kann ich ja auch noch recherchieren. Meine Wochenkarte gilt ja noch bis Montag 12 Uhr. Olé!

Ich berichte dann, wenn ich noch eine Karte bekommen habe.

2007-11-10

Berufserfahrung

Nein, tut mir leid, mit solch einer Berufserfahrung kann ich nicht dienen. Aber was hat das mit einem Anwaltsassistenten zu tun?


ICQ-Dialog des Tages

Beliar (01:21 AM) :
Da bin ich jetzt aber mal gespannt ;-)
Beliar (01:21 AM) :
Was erwartet mich?
Paul (01:21 AM) :
mein bruder
Beliar (01:22 AM) :
Is der so hässlich, dass du es als Herausforderung siehst?
Beliar (01:22 AM) :
Boahr, ich hab heut inner S-Bahn so ne fette Frau gesehen...
Beliar (01:22 AM) :
Die sah so scheiße aus...
Paul (01:22 AM) :
:-D
Beliar (01:22 AM) :
Als wäre die direkt so einem Comic-Film entsprungen...
Paul (01:22 AM) :
entscheide selbst
Paul (01:22 AM) :
:-D
Beliar (01:22 AM) :
Mit faltigem Hut und einem Mantel, in den sie ihren Körper gepresst hat...
Paul (01:22 AM) :
:-D
Beliar (01:23 AM) :
Sie lief herum wie ein deformierter Kegelstumpf mit hässlichem Kopf mit hässlichem Hut drauf.
Paul (01:23 AM) :
:-D
Beliar (01:24 AM) :
Sooo eklig...
Beliar (01:24 AM) :
Wie eine Mischung aus Naked Lunch (der Film mit der sprechenden Anus-Schreibmaschine) und Corpse Bride
Beliar (01:24 AM) :
Igitt
Beliar (01:24 AM) :
Eine Herausforderung^^

Die Klaxons lassen mich nicht los

Meine Vermutung hat sich bestätigt: "Atlantis to Interzone" hat etwas mit William S. Borroughs zu tun.

Etwas, das für das Konzert spricht: Ich habe auf MySpace gelesen, dass wohl von denen bald ein neues Album erscheinen soll. Da ist wohl zu erwarten, dass sie von dem auch etwas spielen würden. Ich weiß nicht.
Und sie machen ja auch echt geniale Musik.
Aber ich bin arm. Und so. Aber 20 Euro sind erschwinglich. Deswegen ziehe ich es ja überhaupt in Erwägung, da hinzugehen.

HELFT MIR!

2007-11-09

Klaxons live in München

Boahr Kinder, ich weiß nicht!
Am 18. November spielen die Klaxons live in München. In der kleinen Elser-Halle. In ziemlicher Nähe zum Ostbahnhof. Und weil da so eine Karte weniger als 20 Euro kostet, bin ich echt am Überlegen, ob ich da hingehen soll… Ich weiß es nicht. Aber ich würde so gerne. Ahhh! Aber alleine zum Konzert gehen ist auch doof. Ich werde mal Flo fragen. Der ist vermutlich noch am ehesten geeignet… Stef ist ja arm und hat kein Geld. Ähhh… Flo eigentlich auch. Egal. Zur Not allein. Auch, wenn es laut Clara wie Kacken ohne Klopapier ist.

Das Teppichfleckgewinnspiel

Es gibt einen Gewinner.
Bis jetzt. Er gewinnt den Realitätspreis, denn er hat ziemlich gut herausbekommen, was mit unserem Teppich hier passiert ist. Und aufgrund von neuen Informationen bekommt er einen anderen Preis. Über den Kreativitätspreis müssen wir (die subjektive Zeugen-Jury) noch beraten. Am Wochenende.
Hier der Gewinner:

just4ikarus

Mit seinem Kommentar hat er so ziemlich genau auf den Punkt gebracht, was mit dem Teppich passiert ist:
ich würde sagen, da hat wer einen heißen topf auf den boden gestellt.

ähm. ja. einfallslos. sorry. :-)
Und ich habe mich soeben dazu entschieden, dass er die 10 Gratis-iTunes-Downloads gewinnt. Unter einer Bedinung: Die Idee mit der Ganzkörper-A3-Kopie klingt eigentlich so bescheuert, dass ich sie gern umgesetzt wissen möchte. Wenn sich also unser lieber Dominik dazu bereiterklärt, mir auf dem Postweg eine solche Ganzkörper-A3-Kopie von sich (bitte mit aktuellem Dominik) zukommen zu lassen, dann erkläre ich mich bereit, ihm seinen Gewinn auszuzahlen. Und wenn er sich bereiterklärt, dann schicke ich ihm bei nächster Gelegenheit meine derzeitige Adresse. Und wenn dann die Ganzkörper-A3-Kopie hier ist, dann fotografiere ich mich mit ihr und dann können wir uns das alle anschauen…

Und hier noch das Ultimative Beweisfoto… Dies ist das Gegenstück zum hier abgebildeten Teppich:

Scheißdiplomatie

Ich habe immer noch kein Verständnis dafür, dass man sich auf Partys schleifen lässt, auf die man eigentlich keine Lust hat, nur weil man sich keine passende Lüge für die Freunde einfallen lassen konnte, weil man seine Freunde lieber anlügt, als dass man einfach sagt: "Ich habe keine Lust!" Und auch wenn es eine ganz nette Runde ist…
Lieber hätte ich den Abend mit dir verbracht. Stattdessen kommt jetzt eine SMS von dir. Verweis auf nächstes Wochenende. Super. Vielleicht bräuchte ich dich jetzt.
Aber lass dir von mir jetzt nicht die morgige Party ausreden. Oder was auch immer das alles werden soll. Ich werde ja bei Stef sein.
Einfach nur meine Eifersucht.
Ein weiteres Problem, das ich angehen sollte. Aber das ist zweit- bis achtrangig. Egal.
Ich liebe dich trotzdem.

Leuchtenbergring

In unterschiedlichen Bearbeitungsstufen sehen wir hier ein großes Gebäude an der S-Bahn-Station Leuchtenbergring. Beim letzten Bild würde ich empfehlen, die Großversion zu betrachten.






2007-11-08

Notiz LXXXII

Was würdet ihr für 10 kostenlose und zu 100% legale Downloads bei iTunes tun?

2007-11-07

Holy Shit! (Klaxons)

Okay, people!
I know, it's not usual that Beliar writes in English but because of is work he's very internatinoal in the moment and he is working day by day, sitting at his working place, hearing English, French, Italian speaking people and now he's speaking English, too.

Actually I wanted to tell you something about the album "Myths of the Near Future" by the Klaxons. You should own this album! You know… I actually do not really like rock music … but this is something you can't compare with anything else… They're great!

Ähhh… Nein, internationalisch zu sein ist doof. Von daher sei euch an dieser Stell noch einmal intensivst-wärmstens das Album der Klaxons ans Herz gelegt. Ich weiß nicht, was ich an ihnen so toll finde… Vielleicht liegt es an dieser wundervollen Mischung aus Rockmusik und Pop und gelegentlichen Elektro-Elementen, gespickt mit tollen Gesangseinlagen (Vocals) und überhaupt tollen Melodien. Ich meine… Ich bin jemand, der findet, dass man zu Rockmusik nicht tanzen kann. Und ich könnte mir vorstellen, zu den Klaxons zu tanzen. Und doch sind sie Rockmusik.
Olé!

Gedanken in der S-Bahn

Arbeit macht alt.

2007-11-06

Notiz LXXXI

Kürzlich gedachter Gedanke, ein geregelter Tagesablauf mit Arbeit und so würde Depression mindern oder gar aus der Welt schaffen, hat sich in Luft aufgelöst. Beinahe im wahrsten Sinne des Wortes: Schmerzende Leere erfüllt mich bisweilen. Betäubt mich. Macht mich stumpf. Ich hasse mich dafür.

Gedanken in der S-Bahn

Zusteigen in eine S-Bahn im Berufsverkehr:
Eine große Reise nach Jerusalem.

2007-11-05

Erster Arbeitstag

Eigentlich lief alles ganz gut. Zumindest bis zum Abend. Ich will nicht über meine Arbeit reden, dafür solltet ihr bitte Verständnis aufbringen. Ich kopiere und sortiere Kram. Das sollte euch als Tätigkeitsbeschreibung genügen. Hmpf. Na jedenfalls sollte ich dann im nächsten großen Gebiet sortieren und kopieren und alles. Und weil mir die einen Ordner da hingestellt wurden, konnte ich ja nichts anderes machen. Ich geh ja nicht an die Schränke da. Nicht am ersten Arbeitstag. Na jedenfalls sind dann irgendwann alle Leute, die für mich zuständig waren, verschwunden und ich hatte noch anderthalb Stunden zu arbeiten. Anderthalb Stunden, die so niederschmetternd für mich waren, weil ich überhaupt nichts auf die Reihe gekriegt habe. Und das lag noch nicht mal primär an mir. Ob die Leute da wohl wissen, dass die Nummern, die auf diesen Dokumenten draufstehen sollten und nach denen ich den ganzen Kram sortieren und kopieren sollte, überhaupt nicht auf den Dokumenten zu finden sind??? Ich war so niedergeschlagen, als ich auf dem Weg zur S-Bahn war. Ich war sogar so traurig, dass ich mich gegen mein ursprüngliches Vorhaben, mit dem Bus zur S-Bahn zu fahren, entschied, damit ich auf dem Weg zur S-Bahn-Station laut Musik hören kann.

Neues Lieblingslied: Klaxons – Magick (SMD Edit)

Aber was tut man nicht alles für Geld? Morgen gibts dann den Arbeitsvertrag. Ich hoffe, ich kann meine eher schlechte Leistung vom heutigen Abend gut erklären. Demütigend irgendwie.

Heute morgen in der S8 nach Munich Airport habe ich Simian Mobile Disco In The Mix gehört: Hustler. interessante Version. Und der Typ, der neben mir saß und ein bisschen so aussah wie unser lieber André in hässlich und blöd, hat mich genau in dem Moment, als ich gerade im Begriff war, die Musik den S-Bahn-Umständen anzupassen (ich wollte die Musik leiser machen!), hat mich der Typ angestoßen und gefragt, ob ich bitte mal den Sound runterdrehen könnte.

<grummel>

Und jetzt starten wir in einen neuen Tag. Indem wir ins Bettchen gehen.
Wenn das Verdienstverhältnis andersrum wäre und ich in der Firma, wo ich vergangene Woche zwei Tage gearbeitet habe, so viel Geld bekommen würde wie bei der, wo ich jetzt arbeite, dann würde ich das sogar machen. Aber ich muss jetzt nun mal in diesen sauren Apfel beißen. Soll ja auch der Marcel von profitieren können. Anfang Dezember.
Hihi.

Schöner Trost

Nach diesem schrecklich frustrierenden Arbeitstag wurde mir gerade eben ein längliches Päckchen in die Hand gedrückt: Eine rote Rose. Mit Karte dazu. Den Postweg hat sie leider nicht überstanden. Dennoch: Eine rote Rose. Notiz LXXXI ganz schnell wieder vergessen. Liebe empfinden. Trauern über die verwelkte Rose. Freuen über die Gewissheit, dass das mit unserer Liebe nicht so geschehen wird.
Lächeln auf meinen Lippen.
Freuden- und Glückstränchen in meinen Augenwinkeln.
Danke.

Gewinnspiel! Gewinnspiel!

Heute mal wieder ein Gewinnspiel für alle, die noch nichts gewonnen haben. (Zum Beispiel, weil irgendwelche unbekannten Beliars-Mixe-Liebhaber ohne Namen das letzte Rätsel aufgelöst haben…) Wir sehen hier unten ein Bild… Der Rest im Telegrammstil. Quasi.

Aufgabe: Findet heraus, was hier geschehen ist und schreibt das!
Informationen: Beim auf dem Foto abgebildeten Objekt handelt es sich um einen bei Ikea zu erwerbenden Läufer, der vermutlich aus Polyesterzeugs besteht. Schätze ich zumindest mal. Das zu betrachtende Objekt ist das Ding in der Mitte. Das Schwarze.
Bild:

Nicht teilnehmen dürfen: Marcel, Sie, (Er,) und alle, die schon davon gehört haben.
Teilnahmebedingung: Wer gewinnen will, sollte bitte einen Kommentar hinterlassen und auf jeden Fall diese Namensfunktion da nutzen! Sonst wissen wir ja nicht, wer gewonnen hat. Es kann gewinnen, wer die genialste oder der Realität am nächsten kommende Erklärung für dieses Phänomen vorzuweisen hat! Alle Vorschläge werden vor eine subjektiv bewertende Jury aus Augenzeugen gebracht. Diese krönt am Ende des Gewinnspiels auch den Gewinner.
Zu gewinnen: Ein Interview mit dem einzigartigen Beliar oder ein Treffen mit dem einzigartigen Beliar oder ein Bild mit persönlicher Widmung! (Vielleicht ja auch noch was andres)
Einsendeschluss: Mittwoch, 7.11.2007

Viel Spaß beim Rätseln! Ich freue mich auf zahlreiche Kommentare!

Euer Beli
P. S.: Sollte das nicht klar geworden sein: Ich meine mit "Bild mit persönlicher Widmung" keinesfalls ein Foto von mir, sondern vielmehr ein von mir gezeichnetes oder gemaltes Bild! Ein kleines bisschen Kunst sozusagen!

2007-11-03

Beli News VI

Heute muss ich mal wieder ein bisschen aus meinem ganz privaten Leben erzählen und dabei etwas privater werden, vermutlich. Vielleicht aber auch nicht. Mal sehen. Ich erzähle einfach mal, dass es mir so ungefähr gut geht, was eine hemmungslos dahingeschriebene Lüge ist. Die näheren Hintergründe dürften nicht allen bekannt sein. Meine von meiner Schwester als "schlechte Laune" abgetane Stimmung ist der Grund. Die Lage hat sich zugespitzt und da ich immer noch den Verdacht hege, dass es sich um eine Depression handelt, die entweder somatisch oder somatisiert ist, und aus einem anderen Grund, der es nicht mag, wenn ich ihn allzu häufig hier erwähne, der mir jedoch viel wichtiger als alles andere ist, wurde ein Schlachtplan aufgestellt: Beliar wird in Bayern zum Arzt gehen. Da wird er sagen, was Sache ist und sich zum Psychologen oder Psychiater oder sonst wem überweisen lassen, der ihm da weiterhelfen kann. Und dann lässt er sich da auch helfen. Das sagt sich so einfach. Das Ding allerdings ist ja, dass morgen Samstag ist und ich in den nächsten zwei Wochen (mindestens) arbeiten gehen werde. Von morgens um neun bis abends um sechs, beziehungsweise halb sechs. Und das ist deshalb so ein ungefähres Problem, weil es wohl eher unüblich ist, dass Ärzte samstags oder nach 18 Uhr (oder 19 Uhr, wenn ich daheim bin!) noch Sprechstunde haben. Und dann muss ich mich noch von dem Arzt untersuchen lassen. Aber Steve hat gesagt, da muss ich durch. Und ich weiß, was davon abhängt. Also ist der Arztbesuch wohl eher ein kleineres Übel. Ich habe mir schon drei Allgemeinmediziner herausgesucht, die ich morgen telefonisch kontaktieren will. Alle drei sind sie in den umliegenden Dörfern ansässig. Und dann versuche ich da halt einen Termin irgendwo zu bekommen. Und dann gehe ich da hin, lasse das alles über mich ergehen, sage was Sache ist und lass mir so einen gelben Zettel in die Hand drücken. Und dann muss ich mich auf die Suche nach einem Psycho-Doktor begeben. Aber so weit will ich noch gar nicht denken. Ich bin ein Aufgebertyp und von daher muss ich mir schon mal diesen ersten Teil auf dem Weg zum Sieg einfachreden.

Etwas weltlichere Probleme, die keine sind: Wir waren heute in München shoppen und ich habe direkt mal meine Schulden bei meiner Schwester vergrößert und mein zu erwartendes Erspartes von der Arbeit, die mir noch bevorsteht, um siebzig Euro verringert. Ich hab mir jetzt endlich mal eine neue Hose gekauft. Und zwar von Esprit. Eine von denen, auf denen GROOVE draufsteht. Und nur Eingeweihte wissen, wo noch GROOVE an der Hose dransteht. Jedenfalls habe ich mich zu einer normal großen Hose entschieden. Eine mit einer 34er-Länge. Obwohl mir die 36er-Länge gar nicht mal so schlecht erschien. Na ja. Da kann man nix machen. Muss ja auch ein bisschen nach was aussehen. Außerdem kann man die Hose so schön herunterziehen, dass sie ein bisschen aussieht wie immer. Muss nur noch ein bisschen an meinen Schuhen herumschnüren, damit die nicht mehr so breit sind und die Zunge nicht mehr so dominant ist … Putzen müsste ich meine Schuhe auch mal wieder. Aber dazu fehlt mir echt der Elan.

Ach, es wird ein bisschen Zeit, dass der Beliar mal wieder ein etwas anderer Mensch wird. Aber wirklich nur ein kleines bisschen. Und wir reden hier von keiner kompletten Persönlichkeitsverkehrung, sondern vielmehr von einer allgemeinen Positivierung des Beliar'schen Denkens und so weiter. Ich erkenne das Problem, doch bin ich nicht in der Lage, es zu bekämpfen und anzugehen.

Ach so, noch was: Ich bin nicht akut suizidgefährdet und werde es auch nicht sein. Dazu ist meine Einstellung zum Leben zu … merkwürdig. Das Leben war so scheiße zu mir, jetzt bin ich scheiße zu meinem Leben und lass es mich bis zum bitteren Ende ertragen. So ist das. Das ist meine Anti-Suizid-Einstellung.
Erinnert mich gerade irgendwie an die Maria. Wenn die wüsste, dass ich über sie schreibe und noch dazu in diesem Zusammenhang, dann würde sie bestimmt cholerisch auf mich einprügeln oder mir das in sonst irgendeiner Form arg böse nehmen. Neulich erst habe ich ihr bei MySpace geschrieben, dass sie ein arges Einstellungsproblem hat. Abgesehen davon, dass ich wohl auch eines habe, für das ich aber vermutlich nichts kann, bin ich ja echt im Ratschlägegeben ganz gut.

Und dann sind da auch noch so liebe Menschen wie der Marcel, die mich – solange es ihnen möglich ist – versuchen, aufzubauen. Und dazu schlagen sie mich auch noch mit meinen eigenen Waffen. Was musste ich neulich im Chat mit Marcel von ihm lesen? "Halt die Ohren steif und lächele mal wieder!" Und wer hat das gesagt? Das habe ich neulich erst der Maria gesagt. Hmpf. So was kommt vor.

Der Wecker ist auf halb acht gestellt. Dann langwieriges Aufstehen, müde den Tag begrüßen, im Halbschlaf Ärzte anrufen. Oder zumindest in ihren Praxen. Herrgott … Es ist … viel zu spät! Ich muss ins Bett! Gute Nacht!

Euer euch irgendwie treu ergebener
Beliar

Notiz LXXX

Morgen soll ich also Post bekommen. Dieses Zweiundzwanzigprozent-Ankündigen macht mich echt verrückt. Entweder sagt man es mir oder man lässt es gleich bleiben. Dann kann man mich wenigstens auch richtig überraschen. Und irgendwie fühle ich mich jetzt schon schlecht.

2007-11-01

Lektorenleid 3,75 (Argh!)

Ausrufezeichenkrampf!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Notiz LXXIX

SMS bekommen und nicht zurückgeschrieben. Was hätte ich groß schreiben sollen? Lieber nichts als zu viel Scheiße. Konsequenzen absehbar.

"Bist du böse auf mich?" – "Nein." – "Bist du krank?" – leichtes Kopfschütteln, ablehnendes Mm-hmm – "Willst du darüber reden?" Nein. Frage vom Fragesteller ohnehin selbst beantwortet.

Digitalism: Pogo. Doch SMS schreiben?

Ungewissheit.

Lektorenleid 3,5 (Schmu)

(A. S.: Marcel, das Wort Schmul hat übrigens mit der geringfügigen Schwindelei, die Schmu meint, überhaupt nichts zu tun, sondern heißt wohl irgendwie Jude!)

Ich habe eben mehr oder minder versehentlich auf das Ende des zu lektorierenden Buches geschaut. Es wird ein Happy End haben. Wenn ich es richtig überblickt habe, wird es sogar ein unrealistisches und über alle Maßen ekliges Happy End haben. Ich habe eine gewisse Abneigung gegen Bücher mit Happy End wenn das Buch es nicht verdient (das Happy End). Ich hasse Bücher mit vorhersehbarem, ekligen und unrealistischen Happy End.

<brechreizunterdrück>

Beliars Bereitschaftsdienst (11/2007)

[==N O V E M B E R==]
(Anstehende Termine im angegebenen Monat)

[01] Frei! (Allerheiligen)
[05] 09–17.30 Uhr: Arbeiten
[06] 09–17.30 Uhr: Arbeiten
[07] 09–17.30 Uhr: Arbeiten
[08] 09–17.30 Uhr: Arbeiten
[09] 09–17.30 Uhr: Arbeiten
[10] Treffen mit Stef
[14] Pauls Geburtstag
[18] 21 Uhr: Klaxons live in München!
[19] Vermutlich sehr tot sein
[20] 08.30 Uhr: Probearbeiten; 15 Uhr: Vorstellungsgespräch
[26] 10 Uhr: PC-Unterricht geben
[29] 09 Uhr: PC-Unterricht geben; 12 Uhr: Vorstellungsgespräch; Koffer packen
[30] 09.20 – 15 Uhr: Lange Zugreise