2008-04-02

Ungefähr genau jetzt

Eigentlich wäre es mal wieder an der Zeit für ein paar Beli News. Aber ich komme einfach nicht dazu. Wenn ich nicht gerade auf Arbeit bin, funktioniert das Internet nicht, ich mixe, chatte oder habe einfach keine Lust auf Schreiben. Zumindest nicht über so was.
Na jedenfalls war ich gestern Abend zum Beispiel beim Stef und wir haben zu fünft gekocht und niemand hat Kaffee mitgebracht. Und Flo hat gerade Prüfung. Und am Samstag ist seine Party. Und irgendwie gibts gar keinen Bereitschaftsdienst für den April, fällt mir gerade ein. Mist auch. Aber ihr werdet wohl schon gemerkt haben: So richtig etwas Individuelles blogge ich nicht. Die Texte, über die sich immer alle aufgeregt haben, fehlen hier gerade. Nichts, was zu lang ist, als dass man es mal eben lesen könnte. Im Vorbeigehen. Und dafür ist das Niveau von allem sogar total ausreichend. Im Vorbeigehen lesen. Ja. Es gibt viel Musik, einige Arbeit, soziale Kontakte, irgendwie mein eigenes Leben. Diese Verpflichtung, von der Stef im aktuellen Post spricht, die gab es früher mal. Aber jetzt? Ich wollte gestern die beiden letzten Über Beliars nachtragen, das Internet war kaputt, ich habe mit den Schultern gezuckt, einen weiteren Schluck von meinem Bier genommen und habs dann eben gelassen.
Und ich muss sagen, dass mir irgendwie heute nach Arbeit ist. Ich werde wohl nicht dreiviertel vier Feierabend machen. So sage ich das jetzt zumindest. Wie das nachher aussieht, das weiß ich nicht. Allerdings habe ich schon ziemlich Lust auf Arbeit. Oder eben wenig Lust auf den ganzen Rest. Der letzte vernünftig fahrende Bus geht zwanzig vor sieben. Dann sollte ich eventuell schon im Markt sein.

Und sonst so? Ich weiß es nicht. Vielleicht mache auch ich eine Blogpause. Grob. Kein Aprilscherz. Ebensowenig wie das, was da im Hausflur auf nem Zettel stand: Jemand klaut einer Mitbewohnerin immer die Entkalkertabs aus der Waschmaschine. Wir haben ja schon so einen Verdacht, denn all solche Vorfälle häufen sich, seitdem dieses asoziale Pack über uns eingezogen ist. Man möchte kotzen und belässt es bei Worten und tatenlosem Zusehen. Oder einem Zettel, in dem angeboten wird, eine Packung solcher Entkalkertabs zu spendieren, falls es "jemand nötig hat", diese klauen zu müssen. In der Tat erbärmlich.

Interessiert das hier eigentlich sonst noch irgendwen? Marcel, meine Schwester und André ausgenommen. Wenn ja: Schreibt mir doch eine Mail.

Ich bin dann mal weg. Arbeiten und so.

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