2008-07-31
2008-07-30
2008-07-29
2008-07-28
MELT!-Festival-2008-Bericht Teil 1
MELT!-Festival 2008
Der Beginn: Freitag
Ich ließ mein MELT!-Festival dieses Jahr etwas ruhig angehen. Musste nicht schon am Nachmittag da sein, sondern erst um acht Uhr abends, da ich sehr großen Wert darauf legte, die Blood Red Shoes zu sehen. Der Weg dahin war zwar recht beschwerlich, doch hatte ich ja schon erste Erfahrungen und hatte von daher meine (im Auto geleerte) Bierflasche gleich auch im Auto gelassen. Jedenfalls war ich ungefähr eine Stunde (oder länger?) mit meinem Vater im Auto unterwegs (was sonst eigentlich nicht der Fall wäre), denn es war sehr voll auf allen Wegen zum MELT! Na ja. Ich will nicht jammern. Das war ja eigentlich auch ein bisschen absehbar. Ungefähr genauso absehbar, dass ich Hannah auf dem MELT! treffen würde. Womit ich allerdings genauso wenig gerechnet hatte wie mit dem doch recht dauerhaften Vergnügen mit Hannah und ihren Freunden war das ewig lange Anstehen beim Bändchentausch. Und wie ich später im Internet erfahren habe, war meine angestandene halbe Stunde noch total human und vertretbar. Es gab Menschen, die standen ungefähr anderthalb Stunden an und drohten wohl, erquetscht zu werden. Was weiß ich. War etwas … merkwürdig organisiert. Kommen wir lieber zu den Konzerten, denn dieses Jahr gab es noch nicht mal irgendwelche tascheninhaltlichen Vorfälle am Einlass direkt.
Also mein erstes Konzert waren die Blood Red Shoes, von denen ich eine ganze Menge noch zu sehen bekam, trotz so großer Verspätung. Sie waren ziemlich gut und voller Energie und durften auf der Converse Mainstage spielen. Wirkten allerdings etwas allein und verlassen so zu zweit da oben im Vordergrund. Nach diesem Konzert und einem Treffen mit zwei alten Bekannten machte ich mich auf die Suche nachzwei drei neuen Bekannten. Es galt, Hannah, Ola und Jule zu treffen. Wobei Bami und A5 auch schon mal was gewesen wären. Haha. Jedenfalls habe ich (glaube ich) zuerst Bami und ihren A5 aufgetrieben und bin dann auf die Ladys gestoßen. Und … Mir fehlen gerade ein paar Erinnerungen. Ich glaube, ich habe die drei Mädels noch zu Adam Green gebracht und verabschiedete mich dann erst mal zu The Teenagers, wobei ich wieder zu ihnen stieß, nachdem die Teenagers fertig waren.
Die Teenagers waren sogar recht gut, wie sie da so knackig auf der Gemini Stage rummusiziert haben. Mir kam sogar ein Lied sehr bekannt vor. Bei den Teenagers handelt es sich nämlich um eine der Bands, die ich mir aus Interesse und dem Bestreben, etwas Neues kennenzulernen, angeschaut habe.
Von Adam Green würde ich allerdings nicht behaupten wollen, dass er mich in seinem komischen Outfit da auf der Bühne vom Hocker gerissen hat. Aber ich fand den ja noch nie so toll. Von daher hatte ich da auch keine allzu großen Erwartungen.
Anschließend habe ich mich allerdings mit zu Klee schleifen lassen. Kenne ja ein bisschen Musik von ihr/ihnen und das, was ich kenne, ist ja ganz okay. Und ihre Bühnenshow war eigentlich auch recht gut durchdacht. Nur finde ich diese Frau nicht so toll und so. Von daher warteten wir irgendwie einfach nur bis es aufhörte zu regnen und verließen die überdachte Tanzfläche vor der Gemini Stage wieder nach ein paar Liedern. Na ja… So richtig aufgehört hat es zu regnen nicht, denn wir standen auch bei Kate Nash noch im Regen.
Und da es bei Kate Nash ein paar kleinere technische Probleme gab (Dank des Gewitters ist das Mischpult für die Monitorlautsprecher (für die gesamte Bühnenakustik, also für die Künstler(in), nicht fürs Publikum) abgekackt. Und für diese Information danke ich jetzt einfach mal dem netten Securitymann vor der Bühne! Die waren nämlich nicht alle scheiße!) durften wir da nämlich noch etwas länger im Regen stehen. Das Konzert war ziemlich gut, ich kannte ja auch nur ein Lied (Ratet mal! Foundations!) Ich liebe ja diesen Akzent…
Ja, dann hab ich mich wohl von den Ladys wieder getrennt weil die wohl noch etwas Zeit bis zu den Editors totzuschlagen hatten. Ach nein! Wir waren zusammen irgendwie zwischen Big Wheel Stage und dem Red Bull Music Academy Floor und mich zog es etwas mehr zu letzterem weil da Drum and Bass lief. Kommt vor. Irgendwie sind wir dann aber doch auseinandergegangen und verabschiedeten uns schon mal bis zum nächsten Tag.
Und ab da war ich dann allein unterwegs. Aber nicht lange, denn ich bin ein sehr kommunikativer Mensch und von daher begab es sich, dass ich in der Nähe des Red Bull Music Academy Floors einen recht sympathischen und unwahrscheinlich lustigen Engländer kennenlernte. Sorgte zwischenzeitlich ein bisschen für Verwirrung, denn ich dachte, er käme aus Irland, obwohl ich ihn noch gar nicht gefragt hatte, woher er eigentlich kommt, aber zuvor habe ich mit einem Iren gesprochen, was er so vom Festival und der Location hält. Er findet sie ziemlich schwul. Aber ich glaube, er hat das positiv gemeint, denn er war hellauf begeistert. Der Engländer allerdings war derjenige, mit dem ich dann ungefähr eine Stunde über das Festivalgelände getrabt bin. Er heißt Hector und war ziemlich gut drauf. Ja. Äh. Alkohol. Und … äh … Ecstasy. Aber das kommt vor. Und er war auch nicht irgendwie krass drauf. Er fühlte sich nur so, als würde er fliegen. Dabei hatte ich ein bisschen eher das Gefühl, dass auch seine Gedanken so durch die Gegend fliegen, denn nachdem er ungefähr zwanzig Minuten mit mir zur Gemini Stage unterwegs war, weil er dort Booka Shade sehen wollte, fragte er mich, wo seine Freundin sei. – Seine Freundin? Ich habe ihn allein angetroffen und sagte ihm, ich wüsste nichts von seiner Freundin, nicht mal ihren Namen (Imy, wie er mir dann erklärte) und schlug dann vor, er solle sie auf dem Mobiltelefon anrufen. Ja. Ist an und für sich eine super Idee. Er holt ein Mobiltelefon aus seiner Hosentasche (Tastenfeld oben, Display unten; also halt falschrum) und meint dann, er habe das Handy seiner Freundin. Dann hat er mir das Ding in die Hand gedrückt und ist weggegangen. Das hätte mir gerade noch gefehlt: Ich stehe da, habe das Mobiltelefon eines wildfremden Engländers in der Hand (das überdies so ein Nokia war!) und blah. Ich entschied, einfach mal nachzuschauen und lief Hector hinterher, damit er das Ding wiederbekam. Auf dem Display war in der Tat eine Kurzmitteilung von Hector verzeichnet und so fragte ich ihn, wo er denn sein Handy hätte. Stolz berichtete er, es liege noch im Auto. Mittlerweile war die Situation so skurill, dass ich teilweise echt nur noch lachen konnte. Und was wir nicht alles erzählt haben… Geld hatte er nicht mehr viel und von dem letzten bisschen und der Pfandmarke (für die ich eben noch irgendwo eine zugehörige Flasche vom Boden auflas) kaufte er sich eine Sprite, die er überwiegend auf dem Boden verteilte während er redete und lief, als dass er sie selbst getrunken hätte. Kinder, ihr glaubt ja gar nicht, wie kompliziert das Wort „Pfand“ einem etwas xtc-bedingt begriffststutzigen Engländer zu erklären ist wenn man nicht weiß, was eben dieses Wort auf englishc heißt! Und dann zwischenzeitlich noch die Idee, er könne ja das Auto herholen… Wild gestikulierend und kopfschüttelnd sagte ich: „Ohhhhhhhh no! That's a VERY bad idea!“ und musste schon wieder lachen.
Um das Ganze mal eben abzukürzen: Hector war mein erstes Festival-Highlight auf persönlicher Ebene und als irgendwann Miss Kittin & The Hacker mit ihrem Live-Auftritt fertig waren und Booka Shade zu spielen begannen (wo Hecotor ja hinwollte) und nachdem ich mir sagen ließ, wie er mit vollem Namen heißt und dass man ihn potentiell bei Facebook finden könne und ich dann noch ein Foto von ihm machte, schleppte ich ihn zu Booka Shade, wo er in der Menge verschwand… Sehr lustig fand ich übrigens auch die Farbe seiner Schuhe, auf die ich ihn angesprochen hatte, denn sie waren matschbraun. Ich fragte nach den Originalfarben und er meinte, sie seien weiß, rot und blau gewesen. Warnse aba nich!
Na ja. Dann hab ich mir auch ein bisschen Booka Shade gegeben und war zwischenzeitlich mal noch bei Ellen Allien, ging dann doch wieder zu Booka Shade, weil mich Ellen nicht so wirklich vom Hocker gerissen hat und dann spielten die Jungs auch schon bald ihr letztes Lied, das angekündigtermaßen alle kennen sollten. So war es auch. Body Language wurde dargeboten und wer das Lied kennt, der weiß, dass es sich um ein Lied ohne Text handelt. Und wer bei diesem Auftritt dabei war, weiß jetzt auch, dass so eine Tatsache ausgelassen feierndem Festivalpublikum scheißegal sein kann – Die Leute sangen und es klang ein bisschen wie bei einem Fußballspiel. Und irgendwie war das cool.
Da gab es noch so eine kleine lustige Begebenheit, die ich euch an dieser Stelle als zusammenhängenden Erzählstrang auftischen möchte: Ich vermute mal, dass es vor dem Konzert von Kate Nash war, dass ich auf Leute aufmerksam wurde, die solche tollen Glowsticks um ihr Handgelenk trugen und weil ich nun mal ein lustiger Mensch bin und keine Hemmungen habe, da mal eben nachzufragen, habe ich kurzerhand zwei Mädels angesprochen, ob sie eventuell zwei von ihren Leuchtstäbchen entbehren könnten (denn Hannah hatte ebenfalls Interesse bekundet). Sie willigten ein, knüpften das Ganze aber an eine Bedingung: Bronzeglitzerschminke. Nein, sie wollten keine, sie hatten die. Davon sollte aber was in mein Gesicht! Nachdem ich recht erfolglos versuchte, zwei bereitwillige Jungs für dieses Unterfangen zu casten, gab ich diese beiden Mädels dann auf und hab mir lieber ein anderes gesucht, was sehr bereitwillig und bedingungslos bereit war, mir eines ihrer Leuchtstäbchen (ihrer Wahl) auszuhändigen. Die Übergabe hatte mich so sehr erfreut, dass ich mich meinerseits von mir selbst überrascht dazu hingerissen sah, ihr ein Küsschen auf die Wange zu geben. Bei Booka Shade dann ergab es sich, dass ich mitbekommen habe, dass da so ein Engländer (oder wo auch immer er hergekommen sein mochte) ebenfalls Interesse an diesen Dingern, aber keine Möglichkeit hatte, an sie heranzukommen. Und da die Person, der gegenüber das Interesse am offensichtlichsten bekundet wurde, irgendwie ablehnte und/oder einfach die Flucht ergriff, war ich so gut, dem jungen Herrn mein gelblich leuchtendes Accessoire ums Handgelenk zu dingsen. Er war hocherfreut und ich freute mich, dass es ihn so sehr freute und dann musste ich wohl noch dazu sagen, dass ich hoffte, er würde dieses Geschenk in Ehren halten, „I had to kiss a girl to get that thing!“ Daraufhin meinte er: „You had to kiss a girl and I get it for free?“ Wenn man doch nur immer so spontan wäre, wie man es gern wünscht und dreist und alles… Die passende Antwort ist mir erst später eingefallen: „You could kiss me!“ Aber ich beließ es dabei, zustimmend zu nicken und ein bisschen zu tanzen.
Ich glaube, den Rest des Morgens verbrachte ich damit, jemanden zu beobachten, Plastikbecher zwecks Pfandgeld zu sammeln und meinen Vater anzurufen, er könne sich auf den Weg machen, während gerade noch M. A. N. D. Y. spielten.
Das eine oder andere Küsschen erhielt ich übrigens auch für den einen oder anderen Kraftakt auf die Wange. Zum Beispiel waren da hin und wieder (vor allem an der Mainstage) so etwas kleinere weibliche Personen, die hinter mir standen, sich beschwerten, ich sei so groß, die ich dann vor mich treten ließ, was aber nur bedingt viel dazu beitrug, dass sie mehr sehen konnten, denn es gab außer mir noch mehr Menschen, die größer waren als sie (was vor allem bei ihrer Größe kaum ein Wunder ist). Jedenfalls war ich dann so frei, das eine oder andere kleine Mädchen einfach hochzuheben, damit es den Star seiner Träume sehen konnte. Ich glaube, das war ebenfalls bei Kate Nash der Fall. Voll der Freude über diese tolle Aussicht drehte sich dann diese kleine um und fragte mich nach meinem Namen, den ich ihr gern auch richtig nannte, woraufhin sie sich mit namentlicher Anrede bedankte, mich umarmte und auf die Wange küsste. Danke auch.
Als ich dann irgendwann das Festivalgelände verließ und mit dem Sonnenaufgang im Rücken Richtung Bundesstraße ging, fühlte ich mich total nüchtern. Und zwar wirklich. Ich hätte mich noch in der Lage gefühlt, ein Auto zu lenken (was ich allerdings natürlich nicht gemacht habe) und noch mindestens eine Stunde länger wach zu bleiben. Dies tat ich dann zugunsten eines reichhaltigen Frühstücks auch, bevor ich dann endlich daheim in Dessau(-Roßlau) in mein hartes Bett fiel um meinen wohl verdienten Schlaf zu genießen.
Also mein erstes Konzert waren die Blood Red Shoes, von denen ich eine ganze Menge noch zu sehen bekam, trotz so großer Verspätung. Sie waren ziemlich gut und voller Energie und durften auf der Converse Mainstage spielen. Wirkten allerdings etwas allein und verlassen so zu zweit da oben im Vordergrund. Nach diesem Konzert und einem Treffen mit zwei alten Bekannten machte ich mich auf die Suche nach
Die Teenagers waren sogar recht gut, wie sie da so knackig auf der Gemini Stage rummusiziert haben. Mir kam sogar ein Lied sehr bekannt vor. Bei den Teenagers handelt es sich nämlich um eine der Bands, die ich mir aus Interesse und dem Bestreben, etwas Neues kennenzulernen, angeschaut habe.
Von Adam Green würde ich allerdings nicht behaupten wollen, dass er mich in seinem komischen Outfit da auf der Bühne vom Hocker gerissen hat. Aber ich fand den ja noch nie so toll. Von daher hatte ich da auch keine allzu großen Erwartungen.
Anschließend habe ich mich allerdings mit zu Klee schleifen lassen. Kenne ja ein bisschen Musik von ihr/ihnen und das, was ich kenne, ist ja ganz okay. Und ihre Bühnenshow war eigentlich auch recht gut durchdacht. Nur finde ich diese Frau nicht so toll und so. Von daher warteten wir irgendwie einfach nur bis es aufhörte zu regnen und verließen die überdachte Tanzfläche vor der Gemini Stage wieder nach ein paar Liedern. Na ja… So richtig aufgehört hat es zu regnen nicht, denn wir standen auch bei Kate Nash noch im Regen.
Und da es bei Kate Nash ein paar kleinere technische Probleme gab (Dank des Gewitters ist das Mischpult für die Monitorlautsprecher (für die gesamte Bühnenakustik, also für die Künstler(in), nicht fürs Publikum) abgekackt. Und für diese Information danke ich jetzt einfach mal dem netten Securitymann vor der Bühne! Die waren nämlich nicht alle scheiße!) durften wir da nämlich noch etwas länger im Regen stehen. Das Konzert war ziemlich gut, ich kannte ja auch nur ein Lied (Ratet mal! Foundations!) Ich liebe ja diesen Akzent…
Ja, dann hab ich mich wohl von den Ladys wieder getrennt weil die wohl noch etwas Zeit bis zu den Editors totzuschlagen hatten. Ach nein! Wir waren zusammen irgendwie zwischen Big Wheel Stage und dem Red Bull Music Academy Floor und mich zog es etwas mehr zu letzterem weil da Drum and Bass lief. Kommt vor. Irgendwie sind wir dann aber doch auseinandergegangen und verabschiedeten uns schon mal bis zum nächsten Tag.
Und ab da war ich dann allein unterwegs. Aber nicht lange, denn ich bin ein sehr kommunikativer Mensch und von daher begab es sich, dass ich in der Nähe des Red Bull Music Academy Floors einen recht sympathischen und unwahrscheinlich lustigen Engländer kennenlernte. Sorgte zwischenzeitlich ein bisschen für Verwirrung, denn ich dachte, er käme aus Irland, obwohl ich ihn noch gar nicht gefragt hatte, woher er eigentlich kommt, aber zuvor habe ich mit einem Iren gesprochen, was er so vom Festival und der Location hält. Er findet sie ziemlich schwul. Aber ich glaube, er hat das positiv gemeint, denn er war hellauf begeistert. Der Engländer allerdings war derjenige, mit dem ich dann ungefähr eine Stunde über das Festivalgelände getrabt bin. Er heißt Hector und war ziemlich gut drauf. Ja. Äh. Alkohol. Und … äh … Ecstasy. Aber das kommt vor. Und er war auch nicht irgendwie krass drauf. Er fühlte sich nur so, als würde er fliegen. Dabei hatte ich ein bisschen eher das Gefühl, dass auch seine Gedanken so durch die Gegend fliegen, denn nachdem er ungefähr zwanzig Minuten mit mir zur Gemini Stage unterwegs war, weil er dort Booka Shade sehen wollte, fragte er mich, wo seine Freundin sei. – Seine Freundin? Ich habe ihn allein angetroffen und sagte ihm, ich wüsste nichts von seiner Freundin, nicht mal ihren Namen (Imy, wie er mir dann erklärte) und schlug dann vor, er solle sie auf dem Mobiltelefon anrufen. Ja. Ist an und für sich eine super Idee. Er holt ein Mobiltelefon aus seiner Hosentasche (Tastenfeld oben, Display unten; also halt falschrum) und meint dann, er habe das Handy seiner Freundin. Dann hat er mir das Ding in die Hand gedrückt und ist weggegangen. Das hätte mir gerade noch gefehlt: Ich stehe da, habe das Mobiltelefon eines wildfremden Engländers in der Hand (das überdies so ein Nokia war!) und blah. Ich entschied, einfach mal nachzuschauen und lief Hector hinterher, damit er das Ding wiederbekam. Auf dem Display war in der Tat eine Kurzmitteilung von Hector verzeichnet und so fragte ich ihn, wo er denn sein Handy hätte. Stolz berichtete er, es liege noch im Auto. Mittlerweile war die Situation so skurill, dass ich teilweise echt nur noch lachen konnte. Und was wir nicht alles erzählt haben… Geld hatte er nicht mehr viel und von dem letzten bisschen und der Pfandmarke (für die ich eben noch irgendwo eine zugehörige Flasche vom Boden auflas) kaufte er sich eine Sprite, die er überwiegend auf dem Boden verteilte während er redete und lief, als dass er sie selbst getrunken hätte. Kinder, ihr glaubt ja gar nicht, wie kompliziert das Wort „Pfand“ einem etwas xtc-bedingt begriffststutzigen Engländer zu erklären ist wenn man nicht weiß, was eben dieses Wort auf englishc heißt! Und dann zwischenzeitlich noch die Idee, er könne ja das Auto herholen… Wild gestikulierend und kopfschüttelnd sagte ich: „Ohhhhhhhh no! That's a VERY bad idea!“ und musste schon wieder lachen.
Um das Ganze mal eben abzukürzen: Hector war mein erstes Festival-Highlight auf persönlicher Ebene und als irgendwann Miss Kittin & The Hacker mit ihrem Live-Auftritt fertig waren und Booka Shade zu spielen begannen (wo Hecotor ja hinwollte) und nachdem ich mir sagen ließ, wie er mit vollem Namen heißt und dass man ihn potentiell bei Facebook finden könne und ich dann noch ein Foto von ihm machte, schleppte ich ihn zu Booka Shade, wo er in der Menge verschwand… Sehr lustig fand ich übrigens auch die Farbe seiner Schuhe, auf die ich ihn angesprochen hatte, denn sie waren matschbraun. Ich fragte nach den Originalfarben und er meinte, sie seien weiß, rot und blau gewesen. Warnse aba nich!
Na ja. Dann hab ich mir auch ein bisschen Booka Shade gegeben und war zwischenzeitlich mal noch bei Ellen Allien, ging dann doch wieder zu Booka Shade, weil mich Ellen nicht so wirklich vom Hocker gerissen hat und dann spielten die Jungs auch schon bald ihr letztes Lied, das angekündigtermaßen alle kennen sollten. So war es auch. Body Language wurde dargeboten und wer das Lied kennt, der weiß, dass es sich um ein Lied ohne Text handelt. Und wer bei diesem Auftritt dabei war, weiß jetzt auch, dass so eine Tatsache ausgelassen feierndem Festivalpublikum scheißegal sein kann – Die Leute sangen und es klang ein bisschen wie bei einem Fußballspiel. Und irgendwie war das cool.
Da gab es noch so eine kleine lustige Begebenheit, die ich euch an dieser Stelle als zusammenhängenden Erzählstrang auftischen möchte: Ich vermute mal, dass es vor dem Konzert von Kate Nash war, dass ich auf Leute aufmerksam wurde, die solche tollen Glowsticks um ihr Handgelenk trugen und weil ich nun mal ein lustiger Mensch bin und keine Hemmungen habe, da mal eben nachzufragen, habe ich kurzerhand zwei Mädels angesprochen, ob sie eventuell zwei von ihren Leuchtstäbchen entbehren könnten (denn Hannah hatte ebenfalls Interesse bekundet). Sie willigten ein, knüpften das Ganze aber an eine Bedingung: Bronzeglitzerschminke. Nein, sie wollten keine, sie hatten die. Davon sollte aber was in mein Gesicht! Nachdem ich recht erfolglos versuchte, zwei bereitwillige Jungs für dieses Unterfangen zu casten, gab ich diese beiden Mädels dann auf und hab mir lieber ein anderes gesucht, was sehr bereitwillig und bedingungslos bereit war, mir eines ihrer Leuchtstäbchen (ihrer Wahl) auszuhändigen. Die Übergabe hatte mich so sehr erfreut, dass ich mich meinerseits von mir selbst überrascht dazu hingerissen sah, ihr ein Küsschen auf die Wange zu geben. Bei Booka Shade dann ergab es sich, dass ich mitbekommen habe, dass da so ein Engländer (oder wo auch immer er hergekommen sein mochte) ebenfalls Interesse an diesen Dingern, aber keine Möglichkeit hatte, an sie heranzukommen. Und da die Person, der gegenüber das Interesse am offensichtlichsten bekundet wurde, irgendwie ablehnte und/oder einfach die Flucht ergriff, war ich so gut, dem jungen Herrn mein gelblich leuchtendes Accessoire ums Handgelenk zu dingsen. Er war hocherfreut und ich freute mich, dass es ihn so sehr freute und dann musste ich wohl noch dazu sagen, dass ich hoffte, er würde dieses Geschenk in Ehren halten, „I had to kiss a girl to get that thing!“ Daraufhin meinte er: „You had to kiss a girl and I get it for free?“ Wenn man doch nur immer so spontan wäre, wie man es gern wünscht und dreist und alles… Die passende Antwort ist mir erst später eingefallen: „You could kiss me!“ Aber ich beließ es dabei, zustimmend zu nicken und ein bisschen zu tanzen.
Ich glaube, den Rest des Morgens verbrachte ich damit, jemanden zu beobachten, Plastikbecher zwecks Pfandgeld zu sammeln und meinen Vater anzurufen, er könne sich auf den Weg machen, während gerade noch M. A. N. D. Y. spielten.
Das eine oder andere Küsschen erhielt ich übrigens auch für den einen oder anderen Kraftakt auf die Wange. Zum Beispiel waren da hin und wieder (vor allem an der Mainstage) so etwas kleinere weibliche Personen, die hinter mir standen, sich beschwerten, ich sei so groß, die ich dann vor mich treten ließ, was aber nur bedingt viel dazu beitrug, dass sie mehr sehen konnten, denn es gab außer mir noch mehr Menschen, die größer waren als sie (was vor allem bei ihrer Größe kaum ein Wunder ist). Jedenfalls war ich dann so frei, das eine oder andere kleine Mädchen einfach hochzuheben, damit es den Star seiner Träume sehen konnte. Ich glaube, das war ebenfalls bei Kate Nash der Fall. Voll der Freude über diese tolle Aussicht drehte sich dann diese kleine um und fragte mich nach meinem Namen, den ich ihr gern auch richtig nannte, woraufhin sie sich mit namentlicher Anrede bedankte, mich umarmte und auf die Wange küsste. Danke auch.
Als ich dann irgendwann das Festivalgelände verließ und mit dem Sonnenaufgang im Rücken Richtung Bundesstraße ging, fühlte ich mich total nüchtern. Und zwar wirklich. Ich hätte mich noch in der Lage gefühlt, ein Auto zu lenken (was ich allerdings natürlich nicht gemacht habe) und noch mindestens eine Stunde länger wach zu bleiben. Dies tat ich dann zugunsten eines reichhaltigen Frühstücks auch, bevor ich dann endlich daheim in Dessau(-Roßlau) in mein hartes Bett fiel um meinen wohl verdienten Schlaf zu genießen.
Über Beliar 210
Beliar ist KEIN Promi*!
* = (Müsst ihr nicht verstehen, aber ich wollte es einfach mal gesagt haben, denn ich kann diese ständigen Anschuldigungen (meiner Familie) nicht auf mir sitzen lassen!)
* = (Müsst ihr nicht verstehen, aber ich wollte es einfach mal gesagt haben, denn ich kann diese ständigen Anschuldigungen (meiner Familie) nicht auf mir sitzen lassen!)
2008-07-27
2008-07-26
2008-07-25
Und dann war da noch …
… der Gedanke, dass Vereinigtes Königreich doch eigentlich falsch ist, weil Großbritannien doch eine Königin hat! Müsste es demzufolge jetzt Vereinigtes Königinreich heißen?
<lach> Wohl kaum… Wo ich doch auch gegen das Bundeskanzlerinamt bin.
Haha.
2008-07-24
Weiterer MELT!-Gruß
Sehr lieb gegrüßt darf sich übrigens auch der ganz besonders tolle Mark (vom Arsch der Welt) fühlen, der sich ja schon fast ein bisschen beschwert hat, dass ihm keine Grüße zuteil wurden.
2008-07-23
Und dann waren da noch …
… Hannah und Beli, die für Engländer gehalten wurden.
(
Beliarhimself:
Hat von euch jemand ein weißes Tape-Kreuz aufgeklebt bekommen? Würde mich echt mal interessieren, ob da noch mehr sich so glücklich schätzen konnten… […]
anderer User:
@beliar jo ich und meine freundin von so 2 engländern. die haben auch noch irgendwas dazu gesagt was ich aber auch wieder vergessen hab... 8)
)
(
Beliarhimself:
Hat von euch jemand ein weißes Tape-Kreuz aufgeklebt bekommen? Würde mich echt mal interessieren, ob da noch mehr sich so glücklich schätzen konnten… […]
anderer User:
@beliar jo ich und meine freundin von so 2 engländern. die haben auch noch irgendwas dazu gesagt was ich aber auch wieder vergessen hab... 8)
)
Zitat des Tages
Das würde dann wohl bedeuten,
dass die Hannah jeden Zentimeter einen Meter wächst!
ich
2008-07-22
Kurze MELT!-Reflexion
Ich muss das alles erst mal verarbeiten, was ich da am letzten Wochenende so erlebt habe, mit wem ich geredet habe, mit wem ich unterwegs war, wen ich kennenlernen durfte, welche Bands ich eigentlich alles gesehen habe. Ich glaube, damit werde ich jetzt mal anfangen. Ich hau die einfach mal eben hier hin, dann weiß man schon mal Bescheid: (Fette Konzerte hab ich in voller Länge oder zumindest fast in voller Länge gesehen)
Blood Red Shoes | The Teenagers | Klee | Kate Nash | Commix | Modeselektor | Gui Boratto | Alter Ego | Miss Kittin & The Hacker | Ellen Allien | Booka Shade | M. A. N. D. Y. || PeterLicht | Kakkmaddafakka | Friendly Fires | Operator Please | Jape | Kissy Sell Out (live) | Mr. Oizo | Crookers | Uffie & Feadz | Boys Noize || Hot Chip | Björk | Lützenkirchen
Und dann muss noch gesagt werden: Wundervoll-liebe Grüße an Hannah, Olla und Julle! Das ist meine ultimative MELT!-Festival-Crew 2008! Olé! Und mal noch Grüße an Bami und ihren Agenten5. Außerdem… <seufz> Musste auch mal gesagt werden.
Blood Red Shoes | The Teenagers | Klee | Kate Nash | Commix | Modeselektor | Gui Boratto | Alter Ego | Miss Kittin & The Hacker | Ellen Allien | Booka Shade | M. A. N. D. Y. || PeterLicht | Kakkmaddafakka | Friendly Fires | Operator Please | Jape | Kissy Sell Out (live) | Mr. Oizo | Crookers | Uffie & Feadz | Boys Noize || Hot Chip | Björk | Lützenkirchen
Und dann muss noch gesagt werden: Wundervoll-liebe Grüße an Hannah, Olla und Julle! Das ist meine ultimative MELT!-Festival-Crew 2008! Olé! Und mal noch Grüße an Bami und ihren Agenten5. Außerdem… <seufz> Musste auch mal gesagt werden.
2008-07-21
Was mich gerade bewegt
Dies in Kombination mit den Emotionen und Ereignissen, die folgten und so weiter und … Ich weiß nicht…
2008-07-20
2008-07-19
2008-07-18
2008-07-17
Tschüssi
So, Kinder!
Ich bin dann erst mal aufm MELT!
Vielleicht meld ich mich vorher noch mal kurz.
Vielleicht geh ich aber morgen auch noch auf diese komische Warmup-Party in Dessau. Mal sehen. Morgen jedenfalls fahre ich in meine alte Heimat zurück. Ich habe euch einen kleinen Mix als Abschiedsgeschenkchen vorbereitet. Ich hoffe, ihr werdet ihn auch ohne Playlist genießen und lieben. Ich habe versucht, mich ein bisschen am MELT!-Lineup zu orientieren, was die Künstlerauswahl angeht. Lediglich orientieren! Nicht aber ausschließlich diese Künstler vermixen!
Viel Spaß:
Bis die Tage
Euer euch gelegentlich vermissender
Beli
Ich bin dann erst mal aufm MELT!
Vielleicht meld ich mich vorher noch mal kurz.
Vielleicht geh ich aber morgen auch noch auf diese komische Warmup-Party in Dessau. Mal sehen. Morgen jedenfalls fahre ich in meine alte Heimat zurück. Ich habe euch einen kleinen Mix als Abschiedsgeschenkchen vorbereitet. Ich hoffe, ihr werdet ihn auch ohne Playlist genießen und lieben. Ich habe versucht, mich ein bisschen am MELT!-Lineup zu orientieren, was die Künstlerauswahl angeht. Lediglich orientieren! Nicht aber ausschließlich diese Künstler vermixen!
Viel Spaß:
[DOWNLOAD]
Bis die Tage
Euer euch gelegentlich vermissender
Beli
2008-07-16
2008-07-15
2008-07-14
Beliarhimself-Livemix-Stream (+ EINLADUNG!)
Ich habe gestern mal ein bisschen etwas ausprobiert und habe unter tätiger Mithilfe und überhaupt unter voller Tollischkeit von Skee (Link folgt) einen Stream ins Internet gejagt, über den man mich live mixen hören konnte! Ungefähr eine Stunde und 15 Minuten konnte man mich mixen hören. Das Ganze war ein erster Testlauf und dafür, dass es lediglich das war, hatte ich mit einer Gesamtzahl von sechs Hörern schon ein gutes Publikum und sehr begeistertes Feedback bekommen.
Da mir das auch ziemlich viel Spaß gemacht hat, werde ich das noch mal machen. Vorm MELT! noch. Vermutlich direkt morgen. In der Zwischenzeit arbeite ich daran, dass auch Nutzer des Windows Media Players zuhören können. Um die gesamte Aktion in einem kontrollierten Rahmen zu halten, bitte ich alle Interessenten, die am unten genannten Termin zuhören möchten, um Anmeldung per E-Mail an beliarsleben@gmail.com!
Termin:
Dienstag, 15.07.2008 – 23.00 Uhr
Um Probleme von vornherein zu vermeiden, solltet ihr nicht den Windows Media Player hernehmen, sondern euch lieber eine aktuelle Version von Winamp beschaffen.
Über Beliar 196
Beliar kann so manche Ansagen der Münchner S- und U-Bahn ungefähr simultan mitsprechen. (Sagt Marcel)
2008-07-13
Über Beliar 195
Beliar findet es okay, nur einmal in der Woche auf den Putz zu hauen (– dann aber ordentlich). (Weiß Stef)
2008-07-12
Über Beliar 194
Beliar hat ein unheimlich tolles süßes Lächeln, das ihn so unwiderstehlich macht. (Weiß Henning)
2008-07-11
Über Beliar 193
Beliar wurde in seinem Leben das erste mal (sinngemäß) mit folgenden Worten angekündigt: "Der, der da draußen am lautesten schreit – das ist unserer."
2008-07-10
Notiz CCXXI
Will ich zum MELT! meine externe Festplatte (ExtFetz) mit nach Dessau nehmen?
Müsste wohl damit rechnen, am Flughafen mein Handgepäck öffnen zu müssen.
Müsste wohl damit rechnen, am Flughafen mein Handgepäck öffnen zu müssen.
Bomben und so…
Wenn ich schon für eine Kerze Einblick in meine Tasche gewähren musste!
Haha!
Notiz CCXX
Wenn ich das nächste Mal in Dessau bin, sollte ich wohl mal daran denken, meine uralten Musikrezensionen (darunter auch die recht kontrovers diskutierte (und mit Anschuldigungen mir gegenüber verknüpfte) Rezension zu "Weit weg" von Clueso") mitzunehmen.
Vielleicht brauch ich die noch für meinen Musikblog.
2008-07-09
2008-07-08
Nur Scheiße!
(Mir fällt gerade auf, dass es sein könnte, dass meine Eintragsüberschriften irgendwie einen immer rüderen Ton bekommen. Na ja. Kann man wohl nix machen.)
Ich muss sagen, dass es nicht ohne Grund ist, dass diesen Monat noch gar kein Mix rausgekommen ist von mir. Irgendwie schein ich alles Potential und Können im Juni vergessen zu haben und jetzt steh ich ohne beides, dafür aber mit einem Haufen toller Musik da. Vielleicht fehlt der Alkohol. Vielleicht ist auch einfach erst mal die Luft raus. Wie mit dem Partymachen. Hoffe, es wird dann bald mal wieder klappen und ein toller Mix kommt "raus".
Beli
Ich muss sagen, dass es nicht ohne Grund ist, dass diesen Monat noch gar kein Mix rausgekommen ist von mir. Irgendwie schein ich alles Potential und Können im Juni vergessen zu haben und jetzt steh ich ohne beides, dafür aber mit einem Haufen toller Musik da. Vielleicht fehlt der Alkohol. Vielleicht ist auch einfach erst mal die Luft raus. Wie mit dem Partymachen. Hoffe, es wird dann bald mal wieder klappen und ein toller Mix kommt "raus".
Beli
Immer is was
(Ich bin schon seit dem gestrigen Abend am Überlegen, woher das kommt… Dieses "Immer is was!" Wenn mir diesbezüglich jemand helfen kan, soll er mir bitte eine Mail schreiben!)
Ja, der Juli hat ja schon seit etwas längerer Zeit seinen Lauf genommen und jetzt ist es mal an der Zeit, euch mitzuteilen, dass es mir gut geht und dass mein Juli aber irgendwie recht voll ist. Wenn auch der Bereitschaftsdienst das nicht unbedingt vermuten lässt, so bin ich doch recht vollgeplant. Ich arbeite derzeit noch jeden Tag ungefähr acht Stunden lang und wenn was ist sogar noch mehr. Jedes Wochenende steht etwas an und übernachstes Wochenende ist sogar MELT! und da freu ich mich schon riesig drauf. Allerdings freue ich mich auch ebenso sehr auf diesen Freitag, denn ich werde endlich die Gelegenheit bekommen, unseren meinen (Ich bin heute nicht gewillt, ihn mit euch zu teilen!) lieben Stef direkt, in Aktion und in Farbe auf einer Bühne zu sehen. Und ich habe es ihm sogar versprochen zu kommen. Aus bestimmten Gründen wird es nämlich die vorerst letzte Gelegenheit sein, dass wir uns sehen. Unter anderem wegen des Festivals. Anschließend gehe ich in die Registratur und werde Surkin und noch ein paar andere DJs erleben. Ich hoffe, ich werde Spaß haben, denn ich musste am Samstag (recht erschrocken) feststellen, dass ein bisschen die Luft raus zu sein scheint… Aber das wird schon gehen. (Nicht vergessen: Weiße Schuhe NICHT anziehen!)
Na ja… Ich lebe noch. Das ist wohl die Hauptsache.
Musikalische Großprojekte in Überdenkphase, auch der Musikblog ist derzeit nur in Gedanken existent. Die ganz eigene Musik ist ziemlich anstrengend und bräuchte Beats, aber dazu ist der Beliarhimself wohl ein bisschen zu blöd. Nichts für ungut. Das kriegen wir schon auch irgendwann noch hin. Kennt sich irgendjemand mit Klangerzeugungsprogrammen aus und könnte mir eines empfehlen?
Ganz toll kann man übrigens ganz tolle Menschen beim Starmelt Club kennenlernen. Mit freundlicher Unterstützung von Last.FM und MySpace wird das Ganze dann sogar auch noch interessanter.
Übrigens bin ich immer noch auf der Suche nach interessanten Fragen für Beliar erklärt die Welt!
Und wenn irgendwer ansatzweise elektronische Musik macht und gerne zumindest von mir entdeckt werden möchte, dann soll der (oder die) sich bitte auch mal bei mir melden!
Macht ja aber eh keiner.
Beli
Ende einer viel zu kurzen Freundschaft
A final message…
Da du ganz offensichtlich keine Probleme damit hast loszulassen, verstehst du vielleicht nicht, wie jemand die Hoffnung einfach nicht aufgeben kann. Da sind wir dann schon zwei. Eine letzte Nachricht, bevor ich deine Nummer lösche und dir endgültig die Ruhe lasse, die du verlangst. Ich wünsche dir das Beste. Das Beste für dein Leben und die Kraft, deine Träume zu verwirklichen. Ich denke nicht, dass wir uns jemals wiedersehen, zumindest nicht bewusst und da ist es mir ein Anliegen, dass du weißt, dass ich dir dankbar bin für alles, was von dir kam. Viel Glück bei allem, was dich erwartet und pass auf dich auf!
Mach's gut
D.
2008-07-07
Spätnächtlicher Gedanke
Gerade eben dann noch mal die Selbsterinnerung daran, dass ich ja eigentlich auch mal richtiger Künstler war… So mit zeichnen und malen… Wenn ich meine eigene Wohnung mit meinem Zeug vollstellen kann, werde ich mal schauen, ob ich zwischen Studium und meinem angedachten musikalischen Großprojekt noch Zeit für andersartige Kunst haben werde.
2008-07-06
2008-07-05
Über Beliar 187
Beliar entschied sich letzten Endes doch für den Führerschein um seinem Vater zu trotzen.
2008-07-04
2008-07-03
Notiz CCIXX
Doch noch recht geduldiges Warten auf den letzten Teil des aktuellen Mail-Interviews,
für das ich mir sogar jemanden rausgesucht habe,
der zwischen Beginn des Interviews und jetzt
ein NLLR-Mixtape
gemacht hat.
Interessiert das überhaupt irgendwen???
2008-07-02
Pendulum – In Silico
Wo doch das neue Album von Pendulum schon seit ungefähr zehntausend Jahren auf dem Markt ist, habe auch ich endlich mal die Möglichkeit und – wie ich sagen muss: – auch das Vergnügen gehabt, mir mal In Silico anzuhören und kam in den Genuss etwas frischerer Klänge meiner … ach, ich weiß gar nicht mehr, ob die noch meine Lieblingsaustralier sind. Na jedenfalls ist dieses Album von Pendulum etwas melodiöser, nicht weniger rockdrum'n'bass-ig als das Vorgängeralbum Hold Your Colour, dafür aber auch noch abwechslungsreicher. Wenn man nämlich beim letzten Album auch nur ein wenig genauer hinhörte, konnte man alsbald feststellen, dass da die Drumlines jetzt eher nicht so viele Unterscheidungen aufwiesen, wohl eher die Melodie und der Gesang variiert wurden. Die Jungs scheinen sich echt weiterentwickelt zu haben. Dazu hatten sie in den drei Jahren zwischen der Erstveröffentlichung von Hold Your Colour 2005 (es folgte noch ein Re-Release im Jahre 2007 mit zwei neuen Liedern, darunter das grandiose Blood Sugar) auch reichlich Zeit. Und herausgekommen ist ein – meiner Meinung nach – sehr tolles Album, bei dem kaum ein Lied kürzer als fünf Minuten ist.
Für alle, die noch nicht wissen, wer Pendulum eigentlich ist: Ich spreche hier von der australischen Drum-and-Bass-Band Pendulum, die eine echte Größe ist, was DnB-Musik angeht. Eigentlich eine der wichtigsten Größen. Und – auch wenn ich gerade auf dem australischen Kontinent noch andere tolle Dinge neben Pendulum entdecke – einer der großartigsten australischen Exporte. Nachschub sehr erwünscht.
Wer mehr erfahren will, soll sich halt bei Tante Wiki und http://www.myspace.com/officialpendulum" target="_blank">MySpace schlau machen!
Wird wohl langsam echt Zeit für meinen Musikblog…
Über Beliar 184
Beliar lag einmal auf der Kinderintensivstation weil er Abführmittel in rauhen Mengen konsumiert hatte.
2008-07-01
Beliars Eventkalender
<==J U L I==>
Was so los ist (in München). Im angegebenen Monat
<05> Starmelt Club @ Muffat-Café
<11> Surkin @ Die Registratur
<18> MELT! Festival @ Ferropolis
<19> MELT! Festival @ Ferropolis
<20> MELT! Festival @ Ferropolis
<25> Bootie Munich @ NY.C
<05> Starmelt Club @ Muffat-Café
<11> Surkin @ Die Registratur
<18> MELT! Festival @ Ferropolis
<19> MELT! Festival @ Ferropolis
<20> MELT! Festival @ Ferropolis
<25> Bootie Munich @ NY.C
Änderungen und Irrtümer vorbehalten!
Der Blogbetreiber hat mit den angegebenen Veranstaltungen nichts zu tun, sofern nicht anders angegeben!
Der Blogbetreiber hat mit den angegebenen Veranstaltungen nichts zu tun, sofern nicht anders angegeben!
Beliars Bereitschaftsdienst (07/2008)
[==J U L I==]
(Anstehende Termine im angegebenen Monat)
(Anstehende Termine im angegebenen Monat)
[05] Tobolds Geburtstag
[05] Starmelt Club @ Muffat-Café
[11] Arzttermin; Surkin @ Die Registratur
[13] Flos Geburtstag
[16] Fahrt nach Dessau
[17] (Alternativtermin Fahrt nach Dessau) Urlaub
[18] MELT!
[19] MELT!
[20] MELT!
[22] Flug TXL – MUC
[28] Fabians Geburtstag
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