2009-01-08

Stöckchen

Dankend von der lieben Detailsucherin aufgefangen.

1. Würden Sie sich selbst heiraten?
Also ich bin ja schon ziemlich krank, aber so verwegen bin ich dann doch wieder nicht.

2. Was richtet mehr Schaden an: schonungslose Aufrichtigkeit oder Unehrlichkeit?
Die Unehrlichkeit natürlich. Ich bin es gewohnt, aufrichtig zu sein, da bekomme ich den Schaden der Aufrichtigkeit schon gar nicht mehr so richtig mit.

3. Welchen Ersatz haben Sie für den Verlust ihrer Schönheit?
"… für den Verlust Ihrer Schönheit?" Meiner WAS?

4. Was tun Sie als erstes in einer fremden Stadt?
Aussteigen.

5. Sie müssen wählen: Ihr Heimatland für immer zu verlassen – oder es nie wieder verlassen zu können. Was tun Sie?
Ich bleibe hier. Auf jeden Fall. Auch urlaubstechnisch würde Deutschland ja doch so dies und das bieten, was man erleben kann. Außerdem liebe ich meine deutsche Sprache viel zu sehr, als dass ich sie aufgeben oder da unten irgendwo total verhunzt erleben zu müssen. Und außerdem sind hier eben auch die wichtigen Leute, die ich sehr mag und schätze.

6. Was denken Sie: Haben sie den schönsten Tag Ihres Lebens bereits hinter oder noch vor sich?
Ich habe noch einen Haufen schönster Tage in meinem Leben vor mir. Das kann ich mit Sicherheit sagen. (Oho, Herr Beliar, heute so optimistisch?)

7. Sie könnten eine Million für sich bekommen oder zehn Millionen für einen guten Zweck spenden.
Ich nehme die Million für mich. Kommentarlos.

8. Welcher Tag der Woche ist Ihnen der liebste?
Freitag. Selbstverständlich. Da is dann Schluss und das Wochenende kann kommen.

9. Was finden Sie an sich banal?
Eine außerordentlich einfach zu beantwortende Frage: So besonders ich mich auch manchmal fühle, so finde ich auch, dass ich selbst allgemein eigentlich ziemlich banal bin. Na ja … Aber was ich wirklich banal an mir finde, kann ich nicht wirklich sagen, denn irgendwie finde ich wirklich immer irgendwas total unwichtig und blahblah an mir.

10. Wonach riecht Ihre Kindheit?
Blut. (Nichts Falsches denken! Aber ich hatte schon ne wilde Kindheit, die hier und da was mit Glasscherben und rostigen Nägeln zu tun hatte. Außerdem bin ich ja quasi mit dem großen Zeh im Krankenhaus aufgewachsen.)

11. Welches Lied würden Sie Ihrem liebsten Menschen vorsingen?
Keines, um ihm zu zeigen, wie sehr ich ihn mag. Denn das könnte böse enden, wenn ich anfange zu singen.

12. Wofür würden Sie in zehn Jahren gern mehr Zeit haben?
Meine Kreativität (?)

13. Lachen Sie auch, wenn Sie allein sind?
Früher hätte ich vorbehaltlos Nein! gesagt, aber ich bin mittlerweile so locker im Umgang mit mir selbst, dass ich mir auch selbst gute Gesellschaft sein kann, weshalb mir das Lachen ohne Gesellschaft überhaupt nicht schwerfällt.

14. Haben Sie in Ihrem Leben genug Liebe bekommen? Und gegeben?
Was für eine Frage! Kann es denn ein Genug an Liebe geben??

15. Wie sehen Sie sich auf alten Fotografien?
Ungern.

16. Würde Ihre Partnerschaft es überstehen, wenn einer von Ihnen für ein Jahr am anderen Ende der Welt leben würde?
Welche Partnerschaft?

17. Ist Erfolg eine Illusion?
Das nicht, aber ich würde sagen, dass jeder so etwas andere Maßstäbe anlegt, was denn Erfolg überhaupt ist.

18. Haben sie heute schon etwas geteilt?
Liege ich vielleicht gerade noch im Bett und ringe mit mir, aufzustehen, zu duschen und nachher zu meiner Lieblingsvorlesung in die Uni zu gehen?

19. Was wünschen Sie sich für Ihr Leben?
Mehr Zufriedenheit mit mir selbst und etwas mehr Kontinuität.

20. Macht es die Tatsache, dass Sie etwas vorher noch nie getan haben, reizvoller oder weniger reizvoll, sich darauf einzulassen?
Das kommt ganz auf die Sache an.

Ich will gern, dass Hannah das hier mal auch macht. <werf>

1 Kommentar:

derivation2abuse hat gesagt…

Gefangen! Und auch schon bearbeitet und online gestellt =)

Merci beaucoup, Chérie.