2009-03-09

Das Internet ödet mich an

Tja, was soll ich dazu noch großartig sagen? Ich muss ganz ehrlich hier meine Meinung kundtun: Das Internet ödet mich gerade wirklich so ziemlich an! Und ich weiß noch gar nicht so richtig, was ich dagegen machen soll. Vielleicht bleib ich einfach mal ein bisschen offline und werde etwas schreiben oder malen. Oder ich kümmere mich um mein neues Projekt, was mir neulich so spontan eingefallen ist. Das hat auch so ungefähr etwas mit dem Schreiben zu tun, aber hat eher einen multimedialen Side-Kick. Was solls. Ja, also Malen wäre wohl in der Tat mal wieder ein wenig etwas Feines. Zumal ich auch von irgendwem neulich so ein paar Komplimente bekommen habe, ob der kreativen Erzeugnisse, die ich in diesem Jahr schon hervorbrachte.
Ich glaube ohnehin, dass es mir eventuell mal ganz gut tun könnte, wenn ich mich ein bisschen vom Internet loslöse und mir selbst etwas mehr Freizeit zum Kreativsein schenke. Jedenfalls dürfte es dafür nötig sein, dass ich meine Stereoanlage hier auch mal anschließe. Aber das dürfte wohl insgeheim gar kein gar zu großes Problem sein.

Und ich glaube, es dürfte auch so langsam mal an der Zeit sein, dass zumindest ein bisschen Frühling wird. Dann kann ich auch mal wieder ein bisschen in die Welt hinaus gehen und sie mir anschauen, mich inspirieren lassen und eventuell auch einfach mal ein bisschen gut drauf sein. Zum Beispiel fänd ich ja mal den Englischen Garten ganz reizvoll. Aber nicht bei dem Ekelwetter. Heute hats ja schon wieder geschneit… E-kel-haft!

Jedenfalls habe ich keine Lust mehr. Morgen früh habe ich halb zehn einen Termin in der Uniklinik und da werde ich mal so dies und das zur Sprache bringen. Ich will es zumindest versuchen. Man weiß ja, wie das immer so ist, wenn man sich vornimmt, etwas Wichtiges zu sagen und dann sitzt man aber vor seinem Arzt, der zu allem Überfluss keine acht Jahre älter ist als man selbst und vermutlich über Nacht eine Ruhe-Infusion bekommt, die sich gleichmäßig über den gesamten Tag abzubauen scheint, und dann weiß man doch nicht so richtig, wie man das jetzt alles sagen woll und blah. Alles pfui.

Ich werde mich dann wohl mal innerhalb der nächsten Stunden ins Bett begeben. Der Wecker ist bereits gestellt. Wer mich stört, wird erschossen.

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